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Der Wechsel des deutschen Nationalspielers spült vor allem Geld in die Kassen der Königlichen aus Madrid. Aber auch drei Vereine aus Deutschland profitieren davon.

Essen. Die Bekanntgabe des Wechsels von Mesut Özil von Real Madrid zu Arsenal London sorgte auch in Deutschland für Freude. Rot-Weiss Essen, der FC Schalke 04 und Werder Bremen verdienen als ehemalige Vereine Özils mit. Insgesamt geht es um rund 2,5 Millionen Euro. Essen könnte 800.000 Euro erhalten.

"Wir gehen davon aus, das Rot-Weiss Essen dieses Geld zusteht", sagt RWE-Chef Michael Welling gegenüber der WAZ. Özil spielte vor seinem Wechsel im Jahr 2005 nach Gelsenkirchen bei Essen. Schon bei seinem Wechsel von Bremen zu Real kassierte der Viertligist 270.000 Euro.

Solidaritätsmechanismus der FIFA

Den Geldsegen hat Essen dem Solidaritätsmechanismus der FIFA zu verdanken. Demnach müssen Vereine, die bei der Ausbildung eines Spielers beteiligt waren an der Ablösesumme aus einem Weiterverkauf beteiligt werden. "Wird ein Spieler vor Ablauf seines Vertrags transferiert, erhalten alle Vereine, die zu seinem Training und seiner Ausbildung beigetragen haben, einen Teil der Entschädigung [...]", heißt es dazu in den Statuten der FIFA. Anspruch auf Entschädigung haben Vereine, bei denen ein Spieler zwischen dem zwölften und 23. Geburtstag gespielt hat.

Insgesamt geht es in Sachen Özil bei einer kolportierten Ablösesumme von 50 Millionen Euro, die die Gunners zahlen, um 2,5 Millionen Euro. Von dieser Summe erhalten Essen und Schalke jeweils 30 Prozent. Die restlichen 40 Prozent werden zu gleichen Teilen zwischen Bremen und Real aufgeteilt.

EURE MEINUNG: Wird Özil bei den Gunners glücklich?

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