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Pierre-Michel Lasogga: “Der HSV ist ein großer Verein“

Der HSV hat einen Strafraumstürmer gesucht und ihn gefunden. Federführend bei der Abwicklung des Leihgeschäftes war die Mutter von Lasogga.

Hamburg. Jetzt ist er in Hamburg angekommen. Pierre-Michel Lasogga hat den Medizincheck beim Hamburger SV bestanden. Er wird für ein Jahr von Hertha BSC Berlin ausgeliehen. Der Hauptstadtklub sicherte sich im Gegenzug für diesen Zeitraum die Dienste von Mittelfeldmann Per Ciljan Skjelbred.

"Der HSV ist ein großer Verein. Ich will alles dafür geben, dass er erfolgreich ist. Ich will mich hier durchsetzen“, sagt Lasogga gegenüber der Bild. Ausgehandelt hat den Deal seine Mutter Kerstin, die als Beraterin ihres Sohnes tätig ist: “Pierre wollte das so. Als Familienangehörige brauche ich keine Fifa-Spielerberater-Lizenz“, bestätigt die 41-Jährige, deren Abbild Lasogga als Tattoo auf dem Unterarm verewigt hat.

Fink freut sich auf Neuzugang

Sehr glücklich über die Neuverpflichtung zeigt sich auch HSV-Trainer Thorsten Fink. “Diesen Spielertyp haben wird gesucht und nun gefunden. Er geht dahin, wo es wehtut.“ Fink wird aber vorerst noch auf seinen neuen Stürmer verzichten müssen. Lasogga kehrt nach einem Anriss des Außenbandes gerade erst aus der Reha zurück. Frühestens in zwei bis drei Wochen wird er einsatzfähig sein.

Vorschusslorbeeren gibt es für den deutschen Junioren-Nationalspieler schon vor seinem ersten Einsatz im HSV-Trikot. Für Fink ist er ein “Mittelstürmer Marke Uwe Seeler.“ Lasogga, der sich im Mai 2012 einen Kreuzbandriss zugezogen hat und seitdem bei Hertha einen schweren Stand hatte, nimmt dies mit Wohlwollen zur Kenntnis. "Herr Seeler ist eine Legende. Diese Worte sind Balsam für meine Seele. In Berlin war ich nicht mehr so erwünscht.“

EURE MEINUNG: Wird Lasogga beim HSV zu alter Stärke zurückfinden?

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