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Thomas Eichin hat kurz vor Ende der Transfer-Deadline viel zu tun: Links hinten hakt es bei Werder. Der Wechsel von Garcia ist in der Schwebe, nun wird auch noch Ignjovski umgarnt.

Bremen. Bei Werder Bremen herrscht kurz vor Ablauf der Transferfrist weiter reges Treiben. Die Linksverteidiger-Baustelle ist weiter Thema Nummer eins für Manager Thomas Eichin. Während der Transfer von Santiago Garcia wohl mit der Personalie Joseph Akpala steht und fällt, wird Aleksandar Ignjovski von Real Betis umworben.

"Ich habe von dem Interesse gehört", sagte Ignjovski gegenüber Bild: "Natürlich schmeichelt es mir. Aber ich fühle mich wohl in Bremen. Im Moment denke ich nur an Werder und daran, mir meinen Stammplatz zurückzuholen."

Ignjovski unter Dutt kaum im Einsatz

Der Serbe spielt seit 2011 für Werder und ist als gelernter defensiver Mittelfeldspieler wiederholt als linker Außenverteidiger eingesetzt worden. "Er ist ein Spieler, den ich sehr schätze und der wichtig ist für jede Mannschaft", weiß Eichin um den Wert der Vielseitigkeit des 22-Jährigen: "Er steht nicht zur Debatte."

Trotzdem könnten die Hanseaten ins Grübeln kommen: Ignjovskis Vertrag läuft nur noch bis 2014. Somit besteht die letzte Chance auf einen Transfererlös, sollte der frühere Löwe nicht verlängern. Ignjovski lief 47 Mal in der Bundesliga für Werder auf, kam unter Robin Dutt in der laufenden Saison aber bislang lediglich auf sieben Einsatzminuten.

Transferrechte und Akpala behindern Garcia-Tranfer

Derweil zieht sich die Verpflichtung von Santiago Garcia weiter hin. Der Argentinier weilt bereits seit Dienstag in Bremen, ist aber "noch viele Hürden" (Eichin) von der Vertragsunterzeichnung entfernt. Die Transferrechte am 25-Jährigen, der in Palermo nach Anfeindungen durch die Fans seinen bis 2015 datierten Kontrakt aufkündigte, sind weiter ungeklärt. Die FIFA soll den Fall nun prüfen.

Eine vereinsinterne Hürde ist allerdings auch noch aus dem Weg zu räumen: Findet Werder keinen Abnehmer für Joseph Akpala, dürfte der Garcia-Deal nicht zu stemmen sein. Nur wenn die Bremer das Gehalt in Höhe von rund einer Million Euro für den Nigerianer einsparen, ist der Weg für Garcia frei.

"Ich muss gucken, dass ich noch ein paar Einnahmen erziele. Wir machen keine wilden Dinge, es muss alles passen", so Eichin gegenüber Bild. Akpala absolvierte zuletzt ein Probetraining beim FC Reading, der Premier-League-Absteiger konnte sich aber noch nicht zu einer Verpflichtung durchringen.

EURE MEINUNG: Kann Eichin das Transferpuzzle gut lösen?

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