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Rückspiel bei PAOK Saloniki. Morgen zählt es für die so schwach gestarteten Schalker. Nach der jüngsten Pleite in Hannover machten zwei wichtige Spieler ihrem Ärger Luft.

Gelsenkirchen. Momentan kommt es ganz dick für den FC Schalke 04. Nicht nur, dass man nach drei Bundesliga-Spieltagen nur einen Punkt auf dem Konto hat und die Platzverweise von Benedikt Höwedes und Christian Fuchs die Personalprobleme weiter verschärfen. Mehr noch stimmt die Art und Weise des Auftretens nachdenklich. In Wolfsburg wehrlos, sah Spielmacher Julian Draxler in der ersten Halbzeit von Hannover einen "Grotten-Kick" und gestand bei bild.de ein: "Ich hätte jeden Fan verstanden, der zur Pause gegangen wäre."

Ausgerechnet am morgigen Dienstag geht es für den Verein im Rückspiel der Champions-League-Playoffs bei PAOK Saloniki nun um Millionen. "In Saloniki gibt's keine Alibis mehr - das ist das wichtigste Spiel des Jahres", weiß Draxler um die Bedeutung der Partie in Griechenland.

"In jedem Mannschaftsteil würde uns ein neuer Spieler nicht schaden"

Zudem sieht der 19-Jährige noch während des in Kürze ablaufenden Transferfensters Handlungsbedarf in Sachen Personal. "Ich bin nicht im Management, aber in jedem Mannschaftsteil würde uns ein neuer Spieler nicht schaden."

Erst einmal auf das vorhandene Spieler-Reservoir konzentrierte sich derweil Leitwolf Jermaine Jones und appellierte an Einsatz und Leidenschaft: "Das Problem ist, dass wir immer vom großen Talent im Team reden. Aber auch Kampf und Willen entscheiden. Der Trainer und die älteren Spieler mussten das in der Halbzeit ansprechen. Sonst wären wir wie in Wolfsburg abgeschossen worden, hätten fünf oder sechs Stück gekriegt."

Keller übt sich in Durchhalteparolen

Ein eindeutiger Seitenhieb also gegen die Jungen im Team wie Draxler, Christian Clemens oder Leon Goretzka, der in Hannover schon vor der Halbzeitpause vom Platz genommen wurde.

Kann die Mannschaft sich trotz dieser Querelen und des aktuell mit Sicherheit nicht überschäumenden Selbstvertrauens für das so wichtige Qualifikationsmatch zusammen raufen? Trainer Jens Keller glaubt daran. "Der Druck ist enorm. Aber wir werden in Saloniki elf Spieler auf dem Platz haben, die sich komplett den Arsch aufreißen." Klingt schon fast wie eine abgedroschene Durchhalteparole.

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