thumbnail Hallo,

Lewandowski will nicht nach England: "Bundesliga wird dominieren"

Der Pole hat unter anderem mit Reals Präsident Perez, Jose Mourinho und mit Sir Alex Ferguson über einen möglichen Wechsel gesprochen. Deutschland sei aber die Nummer eins.

Dortmund. Robert Lewandowski von Borussia Dortmund hat in einem Interview zugegeben, dass er im Frühjahr von Real Madrid und Jose Mourinho umworben wurde. Auch zu Alex Ferguson habe es Kontakt gegeben. Einen Wechsel in die Premier League schließt der Pole, dessen Vertrag beim BVB im kommenden Jahr ausläuft, aus: Die Bundesliga habe die besten Voraussetzungen, um den Spitzenfußball zu bestimmen.

Beim 4:1 im Champions-League-Halbfinale, in dem er alle vier Tore erzielte, hat Lewandowski bleibenden Eindruck bei den Verantwortlichen von Real hinterlassen. Gegenüber der Sun gab er zu, danach Kontakt zu Mourinho und Real-Präsident Florentino Perez gehabt zu haben. Laut Sun soll der Coach ihm eine SMS geschickt haben: "Ich will dich dabeihaben, egal zu welchem Klub ich gehe."

"Ja, es gab eine solche Situation mit Jose Mourinho, aber darüber spreche ich nicht gern", so Lewandowski. "Ich kann aber bestätigen, dass ich mit ihm gesprochen habe." Er habe Mourinhos Telefonnummer und ein paar Mal mit ihm gesprochen.

Auch mit Perez habe er geredet: "Es war in einem Büro nahe der Umkleidekabine nach dem Match im Bernabeu. Wir haben kurz miteinander geredet und… ok, sagen wir einfach wir haben uns unterhalten." Dabei habe ihn Perez aber nicht explizit dazu überreden wollen, zu Real zu wechseln.

"Bundesliga wird dominieren"

Zudem habe es vor einem Jahr Kontakt zu Manchester Uniteds damaligem Trainer Alex Ferguson gegeben. Dessen Karriereende habe aber nichts mit der Entscheidung zu tun, nicht zu United zu wechseln, betonte er: "Er hat mit mir gesprochen, aber das war kein guter Zeitpunkt. Ich wusste, dass ich noch Großes in Dortmund erreichen muss, bevor ich zu einem größeren Verein gehe."

Über die Zukunft des polnischen Nationalspielers ist offiziell nichts bekannt, als wahrscheinlich gilt ein Wechsel zu den Bayern. Und England? "Die Premier League ist natürlich eine große Liga, die spanische auch. Aber die Bundesliga hat die Bedingungen, die Stadien, Fans und die Atmosphäre, um den Fußball für die nächsten fünf Jahre zu dominieren."

Auf die Frage, ob er im Winter dennoch nach England wechseln könne, soll der Dortmunder gelächelt haben: "Nun ja, ich weiß nicht, wie ich das sagen soll, aber es könnte schwierig werden."


EURE MEINUNG: Hat Lewandowski Recht? Wird die Bundesliga die Nummer eins?

Bleibe am Ball und sei Teil des größten Fußball-Netzwerkes der Welt: Folge Goal auf
oder werde Fan von Goal auf !

Umfrage des Tages

Marschiert Borussia Dortmund nun durch die Liga?

Dazugehörig