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Real Madrid und Tottenham haben Berichte über eine Einigung über 109 Millionen Euro für den walisischen Offensivspieler Gareth Bale zurückgewiesen.

Von Greg Stobart

London/Madrid. Tottenham und Real Madrid müssen immer noch eine formelle Einigung für Gareth Bales angestrebten, rekordbrechenden Wechsel zum spanischen Weltklub erzielen – trotz der großen und teuren Sommereinkaufstour des Londoner Klubs.

Noch keine Einigung erzielt

Sprecher beider Vereine haben Berichte verworfen, dass eine Summe über 109 Millionen Euro von Daniel Levy, dem Präsidenten der Spurs akzeptiert worden sei. Dieser verlangt vom Santiago Bernabeu weiterhin 117 Millionen Euro.

Während Tottenham den Abgang Bales für eine Weltrekordsumme erwartet, steht der Verein kurz vor einem 70-Milionen-Euro-Doppeltransfer der Stars Erik Lamela vom AS Rom und Willian von Anzhi Makhachkala.

Laut Quellen aus Kreisen der Spurs könnte der Waliser aber an der White Hart Lane bleiben, falls Real Madrid sich weigere, das 100 Millionen Euro Angebot zu erhöhen.

Bale hat intern gegenüber Verantwortlichen Tottenhams seinen Wunsch geäußert, nach sechs Jahren im Norden von London, nach Madrid zu gehen. Er glaubt, dort könne er seinem Potenzial gerecht werden und Jagd auf Titel machen.

Die Entscheidung liegt bei Levy

Der Spieler denkt, dass nun, da Tottenham erneut die Qualifikation zur Champions League verpasst hat, die Zeit für einen Wechsel gekommen sei. Auch Levy scheint unterdessen zu akzeptieren, dass eine neunstellige Summe für Bale, Englands Fussballer des Jahres, zu gut zum Ablehnen sei.

Real Madrids Präsident Florentino Perez ist bereit seine Bemühungen Bale zu verpflichten, in den nächsten Tagen zu verstärken. Und das, obwohl der 24-Jährige einen Großteil der Saisonvorbereitung mit kleineren Verletzungsproblemen verpasst hat.

Tottenham versucht mittlerweile Madrids Linksverteidiger Fabio Coentrao für circa 17,5 Millionen Euro zu verpflichten. Der Verein besteht aber darauf, dass die Verhandlungen um den portugiesischen Nationalspieler nichts mit den Diskussionen um Bale zu tun haben.
 
Real und Bale sind zuversichtlich, dass der Wechsel noch vor dem Ende der Transferphase vollzogen warden kann. Sie wissen jedoch auch, dass die Entscheidung bei Levy liegt, der diesen Sommer bereits mehr als 110 Millionen Euro ausgegeben hat.

Der Präsident der Spurs, der als harter Verhandlungspartner gilt, will unbedingt eine Mannschaft zusammenstellen die in der Lage ist, sich für die Champions League zu qualifizieren und sogar um die Meisterschaft mitspielen kann – unabhängig von Bales Zukunft.

Die Shoppingtour der Spurs

Die Londoner haben diesen Sommer bereits stark investiert, um Spieler wie Roberto Soldado, Paulinho, Etienne Capoue und Nacer Chadli zu holen. Der Transfer des Brasilianers Willian von Anzhi Makhachkala für cirka 35 Millionen Euro soll in den nächsten 24 Stunden bestätigt werden.

Die Spurs sind auch zuversichtlich, mit dem AS Rom zu einer Einigung über den Transfer von Lamela zu kommen. Walter Sabatini, der Sportdirektor des AS Roms, verlangt 35 Millionen für den Argentinier.

Tottenhams Sportdirektor Franco Baldini kennt Lamela noch von seiner Zeit beim AS Rom und zeigt großes Interesse am 21-jährigen Jungstar der Römer.

Die Spurs sollen auch am zentralen Mittelfeldspieler der Roma, Miralem Pjanic, dran sein. Die Italiener wollen, nachdem sie Pablo Osvaldo für geschätzte 17,2 Millionen Euro an Southhampton verkauft haben, aber nur einen der beiden Spieler abgeben.

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