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Gojko Kacar will das Kapitel HSV endlich beenden und schraubt dafür seine Ansprüche herunter. Zuletzt überzeugte der Serbe bei der zweiten Mannschaft allerdings nicht.

Hamburg. Gojko Kacar will den Hamburger SV verlassen und ist dafür sogar bereit, eine Gehaltsreduzierung in Kauf zu nehmen. In den Planungen des HSV spielt der Serbe keine Rolle mehr und arbeitet mittlerweile nur noch bei den Amateuren. Bislang habe er allerdings keine Angebote erhalten.

"Zu mir ist keiner gekommen", beteuerte Kacar im "Hamburger Abendblatt". Dabei hat der Defensivmann konkrete Vorstellungen: Er suche einen Verein, "wo ich spielen kann und wo ich eine gute Zukunft sehe". Dafür würde er auch auf Gehalt verzichten: "Geld ist nicht das Problem. Wenn ich bei einem Verein eine Verbesserung für mich sehe, werde ich dorthin gehen."

Derzeit spielt Kacar nur bei der zweiten Mannschaft des HSV, gehört allerdings mit einem Gehalt von 1,8 Millionen Euro im gesamten Verein zu den Topverdienern, weshalb der Klub ihn gerne verkaufen würde. Interesse hatte vor Wochen der russische Erstligist Rubin Kasan. Nachdem der Verein Kacar für einige Wochen beobachten ließ, sah er aber von einer Verpflichtung ab.

Kacar seit 2012 ohne Bundesliga-Start

Der Serbe, der wegen einer Knöchelverletzung in der vergangenen Saison lange ausfiel, stand seit dem 11. April 2012 für den HSV in der Bundesliga nicht mehr in der Startelf. Falls ein Wechsel nicht zustande kommen sollte, will er dennoch nicht aufgeben: "Ich werde kämpfen, um meinen Status zu verbessern."

In der laufenden Spielzeit absolvierte Kacar eine Partie in der Regionalliga Nord, in der er gegen Hannover II nach 22 Minuten mit Rot vom Platz flog. Sein Vertrag in Hamburg läuft noch bis 2015.

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