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Nach den Anschuldigungen von Moskaus Präsident wehrt sich Hondas italienischer Berater Ernesto Bronzetti. Milan habe sich an alle Transfer-Regeln gehalten.

Mailand. Spielerberater Ernesto Bronzetti hat den AC Mailand gegen Vorwürfe in Schutz genommen, bei den Bemühungen um Keisuke Honda hinter dem Rücken von ZSKA Moskau Kontakt mit dem Spieler aufgenommen zu haben. Dass der Transfer nicht zustande kommt, liege an den Russen.

"Bei Honda liegt nicht der AC Milan falsch, es ist ZSKA Moskau, das seine Meinung geändert hat", erklärte Bronzetti, der in Italien als Berater von Honda agiert, der Gazzetta dello Sport.

Bronzetti wies zudem die zuletzt von ZSKA-Präsident Jewgeni Giner geäußerten Vorwürfe zurück, die Italiener hätten mit Honda bereits Anfang 2013 verhandelt und damit gegen die FIFA-Statuten verstoßen: "Mitte Juni kontaktierte mich Hiro Honda, um ihm zu helfen den Traum seines Bruders Keisuke zu realisieren: nach Mailand zu wechseln."

Kontakt mit Milan erst im Anschluss

Erst danach habe er Kontakt mit Milan-Präsident Antonio Galliani aufgenommen, der sich bis dahin noch nicht mit dem Japaner beschäftigte. "Ich rief Galliani an und er schien interessiert, aber er wollte zunächst mit seinem Trainerstab sprechen", erklärte Bronzetti.

Anschließend einigten sich die Parteien auf einen Termin am 3. Juli, bevor Milans Präsident seinen Geschäftsführer Umberto Gandini darum bat, Giner zu informieren. Der seit langem mit dem ZSKA-Präsidenten bekannte Italiener habe sich laut Bronzetti sofort darum gekümmert.

Milan bemüht sich seit Wochen um einen Transfer von Honda. Der 27-Jährige steht allerdings noch bis Ende des Jahres bei ZSKA Moskau unter Vertrag, wo er seit Januar 2010 spielt.

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