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Der ehemalige Liverpooler kann nicht verstehen, warum der Uruguayer zum FC Arsenal wechseln will. Für Carragher ist Suarez zu gut für die Engländer.

Liverpool. Jamie Carragher hat seinem ehemaligen Teamkollegen Luis Suarez Vorwürfe gemacht, weil er zum FC Arsenal wechseln will. Laut Carragher sollte der Uruguayer dem FC Liverpool mehr Loyalität entgegen bringen und maximal zu einem Spitzenklub ins Ausland wechseln.

In seiner Kolumne in der Daily Mail schrieb der 35-Jährige, der seine Karriere im Sommer beendete: "Es ist lachhaft zu hören, dass er unglücklich ist, weil Liverpool ihn nicht zu Arsenal lässt." Suarez sei "zu gut" für Arsenal oder Liverpool und sollte eigentlich beim FC Barcelona, Real Madrid oder Bayern München spielen.

Carragher forderte den Uruguayer aber auf, nicht zu wechseln und weiter bei den Reds zu bleiben. Er begründete seinen Wunsch mit der Unterstützung, die Liverpool dem Uruguayer nach seiner Sperre wegen einer rassistischen Äußerung gegen Patrice Evra von Manchester United und seiner 10-Spiele-Sperre wegen eines Bisses in den Arm von Chelseas Branislav Ivanovic gab.

Suarez beruft sich auf mündliche Absprachen

"Eine Menge guter Menschen haben zu Luis gestanden, seit er zum Verein gestoßen ist. Rodgers und Kenny Dalglish hätten nicht mehr für ihn tun können. In schwierigsten Zeiten haben wir T-Shirts getragen, um zu zeigen, dass wir zu ihm stehen, auch wenn das unklug war", erklärte Carragher.

Der 26-jährige Suarez forderte von den Verantwortlichen des FC Liverpool zuletzt die Freigabe für seinen Transfer zum FC Arsenal und berief sich dabei auf die mündliche Zusage. Er dürfe wechseln, wenn der Verein die Champions League verpasst, erklärte der Stürmer. Suarez spielt seit Januar 2011 für die Reds, sein Vertrag läuft noch bis 2018.

EURE MEINUNG: Hat Suarez das Zeug für einen Spitzenklub?

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