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Der anvisierte Transfer von Keisuke Honda sorgt für extreme Spannungen zwischen ZSKA Moskau und dem AC Milan. Jetzt ist ein Wechsel wohl vom Tisch.

Moskau. Präsident Yevgeni Giner von ZSKA Moskau hat schwerere Vorwürfe gegen den italienischen Spitzenklub AC Mailand erhoben. Die Rossoneri hätten auf fragwürdige Art und Weise versucht, den japanischen Nationalspieler Keisuke Honda nach Italien zu locken. Für ihn ist der Transfer vom Tisch.

"ZSKA ist manchmal bereit, Spieler nach Europa zu verkaufen. Aber es gibt ethische Normen bei Verhandlungen. Respektloses Verhalten werden wir niemals tolerieren", schimpfte Giner gegenüber bobsoccer.ru. Er habe "die ganzen Spekulationen um Honda satt. Wir haben darauf gewartet, dass Milan die Situation versteht und uns in Ruhe lassen. Aber das ist nicht passiert." Die Entscheidung sei gefallen: "Honda wird nicht an Milan verkauft werden, nicht für fünf Millionen Euro, nicht für zehn Millionen, gar nicht."

Giner: Milan hat uns bedroht

"Milan hat bereits Anfang 2013 mit Honda gesprochen, als sie es noch gar nicht durften. Wir haben den italienischen Beratern gesagt, dass wir für normale Verhandlungen offen sind", erklärte Giner. "Am 1. Juli hat uns Milan dann angeboten Honda gegen einen Reservespieler zu tauschen. Später haben sie dann auf sehr ungewöhnlichen Wegen versucht, Honda zu bekommen. Wir hätten eine Einigung erzielen können, wenn sich Milan anständig verhalten hätte. Aber sie haben versucht uns zu bedrohen und wollten einen Konflikt zwischen Honda und ZSKA provozieren."

Daher habe man sich nun dazu entschieden, die Verhandlungen abzubrechen. Honda selbst habe dies akzeptiert. Der 27-jährige offensive Mittelfeldspieler hat in Russland noch einen Vertrag bis Dezember 2013. Danach könnte er ablösefrei nach Mailand wechseln.

EURE MEINUNG:  Ist da das letzte Wort gesprochen oder geht Honda doch noch zum AC?

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