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Karl-Heinz Rummenigge: Mandzukic soll Vertrag erfüllen

Bayerns Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge erteilt einem Tauschgeschäft mit Borussia Dortmund eine Absage, und kann sich ein Duo aus Lewandowski und Mandzukic vorstellen.

München. Karl-Heinz Rummenigge hat sich gegen einen Abgang von Mario Mandzukic ausgesprochen und hält auch nichts von einem Tausch des Stürmers mit Robert Lewandowski. Überhaupt möchte der Vorstandsvorsitzende des FC Bayern München höchstens einen weiteren Spieler abgeben. Seinen Trainer Pep Guardiola sieht er dem öffentlichen Druck gewachsen.

"Davon halte ich gar nichts"

"Davon halte ich gar nichts. Dazu wird es auch nicht kommen", erteilte Rummenigge gegenüber Sport1 einem Tausch der beiden Top-Stürmer Mandzukic und Robert Lewandowski von Borussia Dortmund eine Absage. Der Kroate sei "ein sehr wichtiger Spieler für Bayern München", auch sei man mit seiner "Einstellung und Arbeit sehr zufrieden".

Der 27-Jährige soll seinen bis 2016 gültigen Vertrag erfüllen. "Bei Lewandowski ist das von der Laufzeit her etwas ganz anderes. Deswegen möchte ich nicht ausschließen, dass sie in der Zukunft vielleicht sogar zusammen spielen", wagte der Vorstandsvorsitzende einen Ausblick.

"Wir brauchen diesen großen Kader"

Einzig Luiz Gustavo sei man bereit abzugeben. "Ansonsten werden wir keinen Spieler mehr verkaufen. Der Kader steht", äußerte sich der 57-Jährige zu weiteren Wechseln. Die Größe des mit 18 A-Nationalspielern gespickten Kaders begründete er mit den vielen Wettbewerben, in denen die Münchner vertreten sind. "Wir spielen in der Bundesliga, in der Champions League, bei der Klub-WM. Da brauchen wir einen solchen Kader", zählte Rummenigge auf.

"Glaube nicht, dass er ein Problem damit hat"

Der vielleicht prominenteste Neuzugang der Bayern ist Trainer Pep Guardiola. Von Schwierigkeiten für den Fußballlehrer möchte Rummenigge aber nicht sprechen. "Beim FC Bayern hat der Trainer immer Druck. Das ist bei ihm nicht anders. Vielleicht ist der Druck bei Pep Guardiola noch etwas größer. Ich habe aber nicht den Eindruck, dass er ein Problem damit hat.", erklärte er.

Die Bayern eröffnen am Freitagabend mit dem Klassiker gegen Borussia Mönchengladbach (20:30 Uhr) die 51. Bundesligasaison.

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