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Poker um Luis Suarez: Brendan Rodgers wirft FC Arsenal fehlende Klasse vor

Liverpools Trainer Brendan Rodgers ist wegen des Pokers um Luis Suarez vom FC Arsenal enttäuscht. Derweil ist er zuversichtlich, dass der Stürmer in Liverpool bleibt.

Liverpool. Nachdem der FC Arsenal, im fälschlichen Glauben daran, eine Ausstiegsklausel auszulösen, exakt 40 Millionen und ein Pfund (46 Millionen Euro) für Luis Suarez vom FC Liverpool geboten hatte, zeigt sich Reds-Coach Brendan Rodgers jetzt enttäuscht von den Londonern. Indes ist er zunehmend zuversichtlich, dass Suarez an der Anfield Road bleibt.

Dass Arsenal versuchte, mit einem Pfund über den 40 Millionen eine Ausstiegsklausel auszulösen, stieß Rodgers sauer auf. "Ich war überrascht. Ich habe Arsenal immer für einen Klub mit Klasse gehalten", wird der 40-Jährige vom Guardian zitiert.

Zwischenzeitlich waren Gerüchte aufgetaucht, wonach ein Angebot über 40 Millionen Pfund eine Ausstiegsklausel auslösen würde. Liverpool beharrt allerdings weiterhin darauf, dass ein solches Angebot den Verein lediglich verpflichtet, Suarez von dem Interesse zu unterrichten und sich das Angebot anzuhören.

Für Liverpool, so Rodgers weiter, gehe es jetzt darum, sich auf sich selbst zu konzentrieren: "Es wird die Zeit kommen, wenn sie unsere Position verstehen. Offensichtlich haben sie Interesse und haben das Interesse in zwei Angeboten vorgetragen, die aber nicht mal in die Nähe dessen kamen, was der Spieler wert ist."

Zuversicht über Suarez-Verbleib

Daher ist der Nordire auch "extrem zuversichtlich", dass Suarez in Liverpool bleibt: "Es war zu erwarten, dass für einen der weltbesten Stürmer Angebote kommen würden. Aber je mehr Zeit vergeht, desto zuversichtlicher werde ich, denn ich habe die Chance mit ihm jeden Tag zu arbeiten und er kann bei seinen Mitspieler sein. Wir als Klub haben alles in der Hand und so wird es auch bleiben."

Maßgeblichen Anteil daran habe auch die Klubführung um Eigentümer John  W. Henry und den Aufsichtsratsvorsitzenden Tom Werner. "Die Eigentümer waren brillant. Wenn es ein anderer Klub mit dringenden Geldnöten gewesen wäre, hätte es sich anders entwickeln können", lobte Rodgers.

Allerdings hatte Suarez, der wegen der Biss-Attacke gegen Branislav Ivanovic vom FC Chelsea in der Premier League bis Anfang Oktober gesperrt ist, zuletzt seine Wechselabsichten klar gemacht:" Mein Agent ist dafür zuständig. Er weiß, was ich will. Jetzt gibt es zwei oder drei Optionen und der Klub weiß das." Suarez' Vertrag bei den Reds läuft noch bis 2018.

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