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Das neue Sturmduo des FC Barcelona: Lionel Messi und Neymar

Sandro Rosell: Alle Spieler dürfen uns verlassen, nur Messi nicht

Das neue Sturmduo des FC Barcelona: Lionel Messi und Neymar

Getty

Sandro Rosell verriet, dass Messi der einzige Spieler sei, dem er nicht erlauben würde, den Klub zu verlassen. Zudem offenbarte er, die Verpflichtung von Silva aufgegeben zu haben.

Barcelona. Der Präsident des FC Barcelona, Sandro Rosell, hat behauptet, dass ein potenzieller Verehrer von Lionel Messi 580 Millionen Euro auf den Tisch legen müsse, um den argentinischen Superstar zu verpflichten. Allerdings sei der vierfache Weltfußballer der einzige Spieler im Kader, den man nicht ohne Weiteres ziehen lassen würde.

Alle können gehen, nur Messi nicht

Vor kurzem nahm Thiago Alcantara die Chance wahr, den FC Barcelona zu verlassen. Die Katalanen transferierten den U21-Europameister für die stolze Ablösesumme von 25 Millionen Euro an den FC Bayern. Dies nutzte Sandro Rosell, um klarzustellen, dass er keinem Spieler Steine in den Weg legen wolle, wenn dieser den spanischen Meister verlassen wolle - mit Ausnahme von Lionel Messi.

"Alle Spieler, die gehen wollen, können gehen - alle, außer Messi", sagte er Sport. "Sie müssten 250 Millionen Euro geben, um die Ausstiegsklausel zu bezahlen, dann müssen sie mehr als 56 Prozent an Steuern dazu zahlen. Dies würde etwa 580 Millionen Euro ergeben.

"Thiago ist gegangen, weil er es wollte. Er bat schriftlich um die Erlaubnis, den Klub zu verlassen. Wir wollen keine Spieler, die nicht zuerst an Barca denken."

Thiago Silva kommt nicht, aber Fabregas bleibt

Rosell räumte desweiteren ein, die Verpflichtung von PSGs Thiago Silva auf Eis zu legen und offenbarte, dass er Manchester United persönlich eine Absage bezüglich Cesc Fabregas erteilt habe, da sie weitere Gebote für ihn ebenfalls ablehnen werden.

"Der Spieler, den wir wollten (Thiago Silva), ist unerreichbar und ein Transfer nicht machbar, weil sie ihn nicht verkaufen wollen. Es ist unter diesen Bedingungen unmöglich. Wir müssen uns nach anderen Möglichkeiten erkundigen, um zu sehen, was wir tun können", fuhr Rosell fort.

Neymar braucht Zeit

Neuzugang Neymar beeindruckte unterdessen während seines Debüts im Camp Nou bei dem 8-0 Sieg im Freundschaftsspiel gegen seinen Ex-Klub Santos. Jedoch warnte Rosell die Menschen, dass diese während seiner ersten Saison in Europa geduldig sein sollen.

"Ronaldinho hat geholfen, die Geschichte dieses Klubs zu verändern. Neymar muss dies nicht tun. Er muss helfen, das aktuelle Level zu halten. Neymar wird Zeit brauchen", sagte er.

"Ab heute kann Messi Neymar mehr helfen als umgekehrt. Neymar kann helfen, Abwehrspieler abzulenken, sodass Messi ermöglicht wird, einen Gegenspieler weniger zu haben. Wenn er vorher vier hatte, hat er jetzt drei."

Bale-Preis wird an Erfolg gemessen

Schließlich kommentierte Rosell die Bemühungen seitens Real Madrid bezüglich des Transfers von Tottenhams Gareth Bale. Er gab an, dass der Waliser nur durch Erfolg in der spanischen Hauptstadt untermauern könne, ob die vorgegebene Ablösesumme von 120 Millionen Euro gerechtfertig sei oder nicht.

"Die Zeit wird zeigen, ob 120 Millionen Euro für Bale viel oder wenig sind", sagte der 49-Jährige. "Wir müssen das Alter des Spielers, seine Titel, sein Gehalt, seine bisherige Karriere und seine Fähigkeiten abwägen. Das wird uns sagen, ob er teuer oder günstig ist."

"Bale, der spielen wird, ist viel günstiger als Spieler, die nicht einmal eine Minute gespielt haben."

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