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Der Trainer des FC Arsenal hat sich darüber beschwert, dass trotz der neuen Finanzregelung womöglich ein neuer Transferrekord aufgestellt wird.

London. Arsene Wenger hat sich über die Ablösesumme von 115 Millionen Euro, die Real Madrid für Tottenhams Gareth Bale bieten soll, aufgeregt. Dabei richtete der Trainer des FC Arsenal den Blick auf das von der UEFA groß angekündigte Financial Fairplay.

"Komplett verrückt"

"Das zieht das Financial Fairplay ins Lächerliche", schimpfte der Franzose und ergänzte: "Die Fußballwelt wird komplett verrückt." Zwar soll das FFP erst 2015 in Kraft treten, dabei werden dann aber auch die Bilanzen der drei Vorjahre eine Rolle spielen. Dieser Sommer kann sich dementsprechend schon darauf auswirken.

Arsenal selbst steht ebenfalls ein großes Budget zur Verfügung. 80 Millionen Euro darf Wenger in Neuzugänge investieren, große Namen blieben dabei bisher aus. So wurde Gonzalo Higuain mit der Zeit zu teuer, ein Tranfer von Luis Suarez lässt weiterhin auf sich warten.

"Wenn man sagt, dass wir unter Druck stehen, Geld auszugeben, dann stimmt das", so Wenger. Ihm sei es allerdings wichtig, das Geld "richtig auszugeben", also keine überzogenen Preise zu zahlen.

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