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Bei seinem Abschied aus Valencia ist Roberto Soldado mit dem neuen Vereinspräsidenten hart ins Gericht gegangen. Der Spurs-Neuzugang glaubt nicht ans Projekt.

London. Roberto Soldado, für 30 Millionen Euro vom FC Valencia zu Tottenham Hotspur gewechselt, hat die Beweggründe für seinen Abschied aus Spanien offengelegt. Schuld sei der neue Präsident und dessen Pläne mit dem Verein.

"Ich glaube nicht an das Projekt. Vom dem Moment an, als ich zum ersten Mal mit dem Präsidenten gesprochen hatte, wusste ich, dass ich auf jeden Fall gehen will", sagte Soldado vor seinem Abflug nach London am Flughafen von Valencia vor Medienvertretern.

"Wegen ihm haben die Medien alle möglichen Lügen über mich und meine Berater verbreitet, die wie eine Familie für mich sind", so der 28-Jährige, der seit 2010 auf Torejagd ging. Adressat der Anschuldigungen ist Amadeo Salvo, der am vierten Juni das Präsidentenamt beim FC Valencia antrat.

"Präsident hat mir ins Gesicht gelogen"

"Der Präsident hat mir ins Gesicht gelogen, das hat mich enttäuscht" so Soldado, der aber trotzdem das Beste für den Verein erhofft: "Ich glaube nicht an die neue Marschroute, aber ich hoffe, ich liege falsch. Ich hoffe auf eine erfolgreiche Ära und dass er der Präsident ist, der die meisten Titel einfährt."

Roberto Soldado wurde bei Real Madrid ausgebildet und landete über Osasuna und Getafe 2010 beim FC Valencia, für den er in 101 Spielen 53 Tore erzielte. Bei den Spurs ist der Spanier nach Nacer Chadli und Paulinho der dritte Neuzugang.

EURE MEINUNG: Hat Soldado mit seinem Wechsel auf die Insel die richtige Entscheidung getroffen?

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