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Das Wechseltheater um Luis Suarez geht weiter. Jetzt meldet sich Liverpools Trainer zu Wort und nimmt den Uruguayer in Schutz. Dennoch fürchtet er dessen Frust.

Liverpool. Reds-Trainer Brendan Rodgers hat betont, dass Luis Suarez nach wie vor glücklich in Liverpool sei. Obwohl der Strümer bereits klar geäußert hat, den FC Liverpool noch in diesem Sommer verlassen zu wollen, nahm Rodgers ihn in Schutz.

"Luis ist glücklich. Er hat vollstes Verständnis für den Standpunkt des Klubs", sagte Rodgers. Liverpool lehnte bereits zwei Angebote des FC Arsenal für den Uruguayer ab, das letzte soll umgerechnet knapp 47 Millionen Euro (41 Millionen Pfund) betragen haben. Entgegen anderslautender Medienberichte löste dieses allerdings keine Ausstiegsklausel für Suarez aus.

Mehr als die Wechselgerüchte fürchtet Rodgers, dass Suarez wegen seiner langen Sperre frustriert sein könnte. Der Uruguayer hatte in der vergangenen Saison Branislav Ivanovic vom FC Chelsea in den Arm gebissen und darf bis Anfang Oktober in keinem Premier-League-Spiel auflaufen. "Das ist eine schwierige Situation. Er wird die ersten sechs Spiele verpassen und es wird ihm fehlen, Fußball zu spielen", erklärte Rodgers.

Keine Sorge trotz Suarez-Statement

Mitte Juli hatte Suarez allerdings seine Wechselabsichten klargemacht: "Mein Agent ist dafür zuständig. Er weiß, was ich will. Jetzt gibt es zwei oder drei Optionen und der Klub weiß das." Dennoch bleibt Rodgers gelassen und berichtete von der positiven Saisonvorbereitung des 26-Jährigen: "Er hat hart gearbeitet und bleibt Teil des Teams. Er hat kein Trübsal geblasen."

Aktuell gilt der FC Arsenal als interessiertester Bieter am 26-jährigen Uruguayer, der in 33 Premier-League-Spielen der vergangenen Saison 23 Tore erzielte und elf weitere vorbereitete. Außerdem steuerte er vier Treffer in sieben Europa-League-Partien bei. Sein Vertrag bei den Reds läuft noch bis 2018.

EURE MEINUNG: Wird Liverpool Suarez halten können?

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