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Trotz Einigung mit dem Stürmer kann die Eintracht noch immer keinen Wechsel vermelden. Trainer Veh sind die Hände gebunden, weil Sparta Prag Kadlec nicht abgeben will.

Frankfurt. Der Wechsel von Vaclav Kadlec von Sparta Prag zu Eintracht Frankfurt verzögert sich weiter. Obwohl der Bundesligist sich mit dem Stürmer einig ist, kommen die Vereine nicht auf einen Nenner. Trainer Armin Veh bleibt trotzdem geduldig.

"Manchmal muss man warten, um einen Spieler zu bekommen, der es einem wert ist", sagte der 52-Jährige der Frankfurter Rundschau. Es nütze nichts, Druck auf Sportdirektor Bruno Hübner aufzubauen: "Weil ich weiß, dass es nicht anders geht. Wir sind da nicht die handelnden Personen."

Kadlec soll vier Millionen Euro kosten, die Eintracht will den Preis aber auf drei Millionen Euro drücken. Bereits seit Monaten arbeiten die Frankfurter an dem Transfer. "Wenn du das Budget nicht hast und halt keine zehn Millionen ausgeben kannst, musst du schneller sein", erklärte Veh.

"Wir wollen Spieler scouten, an denen noch nicht jeder dran ist"

Für den Trainer ist das der Weg, den der Verein in Zukunft gehen muss: "Wir wollen Spieler scouten, an denen noch nicht jeder dran ist. Wir wollen der Erste sein und so einen Vorteil haben." Dafür hat die Eintracht mit Uwe Anweiler sogar einen Scout angestellt, der interessante Spieler beim Training beobachten soll.

"Und zwar über ein paar Wochen am Stück. Wenn sie dann das Gefühl haben, dass wir uns schon ein Jahr um sie bemühen, kann uns das zum Vorteil gereichen", glaubt Veh. Ziel der neuen Strategie sollen vor allem Spieler sein, deren Verträge auslaufen.

Der 21-jährige Kadlec steht bei Sparta Prag noch bis 2014 unter Vertrag. In 36 Pflichtspielen für den Klub in der abgelaufenen Saison erzielte der Stürmer 18 Tore und bereitete sieben weitere Treffer vor.

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