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Der VfB-Manager spricht im Interview über die Neuzugänge des Sommers, angebotene Bayern-Talente - und ein 14-Millionen-Euro-Projekt.

Stuttgart. Er ist angekommen in der Riege der Top-Manager: Stuttgarts Sport-Vorstand Fredi Bobic sprach über den perfekten Transfer-Sommer, angebotene Bayern-Talente und ein wegweisendes 14-Millionen-Euro-Projekt, das den VfB als Nachwuchs-Macht zementiert.

Mit Spielern wie Moa Abdellaoue, Konstantin Rausch oder Moritz Leitner hat sich der VfB in dieser Transferperiode verstärkt. "Wir haben unheimlich viel vorgearbeitet, umso schöner ist es, den Moment mitzunehmen. Es ist ungewöhnlich, fast das komplette Gerüst zu einem solchen Zeitpunkt zusammengestellt zu haben", sagte der frühere Stürmer im Gespräch mit Spox.com. "Aber ich weiß genau: In zwei, drei Monaten könnte es ganz anders aussehen und ich bekomme von außen nur Prügel, weil ich plötzlich doch alles falsch gemacht hätte."

Stuttgart hält die Augen offen

Trotzdem hält Bobic die Augen offen. Vielleicht gibt es ja noch die Chance, einen vielversprechenden Spieler zu verpflichten. Denn der 41-Jährige weiß: "Für das 'normale' Top-Talent, bei dem es nicht ganz reicht, könnte es eine bessere Option sein, bei einem anderen Klub eine große Karriere zu beginnen." Auch "junge Spieler aus der zweiten Reihe" der Bayern werden ihm oft angeboten, verriet er.

Die Arbeit beim VfB werde, wie die Bundesliga insgesamt, mittlerweile von allen Seiten gewürdigt. "Ich spüre immer, über welch' guten Namen der VfB verfügt. Was häufig untergeht: Die kommende Saison miteinberechnet, haben wir in zehn der letzten zwölf Jahren an einem europäischen Wettbewerb teilgenommen. Das ist der Wahnsinn!"

Trotzdem setzt man im sparsamen Schwabenland weiter auf die Jugend. Unter anderem wird kräftig in ein neues Nachwuchsleistungszentrum investiert. "Einerseits wollte ich einen neuen Geist und eine neue Dynamik im Miteinander. Andererseits wollten wir die Infrastruktur verbessern", so Bobic. "Fast 14 Millionen Euro sind viel Geld und es gab auch Widerstände. Das änderte aber nichts daran, dass wir das Projekt vorantreiben mussten, um das jetzige Niveau weiterhalten oder sogar noch verbessern zu können."

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