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Napoli-Präsi Aurelio de Laurentiis: Ablösesumme für Edinson Cavani ist "absurd"

Paris St. Germain steht kurz der Verpflichtung von Edinson Cavani. Für Neapels Präsident de Laurentiis ist die Höhe der Ablöse, die Paris zahlen will, absurd.

Neapel. Aurelio de Laurentiis, Präsident vom SSC Neapel, ist geschockt, dass Paris St. Germain bereit ist, 63 Millionen Euro für Stürmer Edinson Cavani auf den Tisch zu packen. Er hätte nicht gedacht, dass tatsächlich ein Verein diese Summe bezahlt.

De Laurentiis hätte einem Wechsel des Stürmers in die französiche Ligue Un niemals zugelassen, wenn nicht die Ausstiegsklausel in Höhe von 63 Millionen Euro im Vetrag festgeschrieben wäre. "Ohne die Ausstiegsklausel hätte ich einem Verkauf von Cavani nicht zugestimmt“, so de Laurentiis gegenüber Reportern. "Es geht ums Prinzip. Man kann nicht alles kaufen, das ist unmoralisch.“

Höhe der Ablöse "absurd"

Für den Napoli-Präsidenten ist das Angebot von Paris für Edinson Cavani absurd. "Das Problem bei diesen Vereinen ist, dass sie im Besitz von Geschäftsleuten sind und absurde Ablösesummen zahlen. Ich habe bei Cavani jedes Jahr den Preis angehoben. Bis zu einer Summe die höher ist als das, was Bayern München durch den Gewinn der Champions League eingenommen hat.“

"Cavani sagte zu mir, dass er Neapel verlassen möchte. Ich sagte, dass wir dann die Ausstiegsklausel aus dem Vertrag nehmen müssen, weil ich mir sicher bin, dass Real Madrid, Manchester City und Chelsea niemals 63 Millionen zahlen würden.“

Cavani wechselte 2010 für 16 Millionen Euro vom US Palermo zum SSC Neapel. Der Nationalspieler Uruguays schoss in den letzten drei Spielzeiten der Serie A immer mehr als 20 Tore. Insgesamt markierte er für Neapel 78 Treffer in 104 Ligaspielen. In Frankreich hofft man am heutigen Dienstag Vollzug in Sachen Cavani-Verpflichtung vermelden zu können.

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