thumbnail Hallo,

Henrikh Mkhitaryan: Götze-Vergleiche erst nach der Saison zulässig

BVB-Neuzugang Henrikh Mkhitaryan gibt sich bescheiden und hält Vergleiche mit Neu-Bayer Mario Götze für völlig verfrüht. Erst nach der Saison könne man darüber reden.

Dortmund. Henrikh Mkhitaryan ist bei Borussia Dortmund der neue Hoffnungsträger im zentralen offensiven Mittelfeld. Der Armenier, mit 27,5 Millionen Euro Ablöse der teuerste Transfer der Vereinsgeschichte, verbittet sich jedoch verfrühte Vergleiche mit seinem Vorgänger Mario Götze - erst nach der Saison könne man ein erstes Fazit ziehen.

"Wir sind zwei verschiedene Spieler, die jeweils individuelle Fähigkeiten, aber auch Schwächen haben", so Mkhitaryan im Gespräch mit Bild+ zum Götze-Vergleich: "Nach einem Jahr macht es vielleicht mal Sinn, einen Vergleich mit Substanz anzustellen, aber doch jetzt noch nicht."

"Ich habe erst zwei Freundschaftsspiele bestritten. Das ist gar nichts", gab sich der 24-Jährige dementsprechend bescheiden. In diesen deutete der vom ukrainischen Klub Schachtjor Donezk zum Vizemeister gewechselte Armenier aber schon seine beachtliche Frühform an - drei Vorlagen und ein Tor lautet seine Bilanz nach den Spielen gegen Basel und Bursaspor.

Götzes Nummer 10 spielt keine Rolle

Dass Mkhitaryan zudem die Trikotnummer 10 von Mario Götze erhielt, sieht der armenische Nationalspieler nicht als Bürde an: "Die Nummer hat für mich noch nie eine Rolle gespielt. Bei allen meinen anderen Klubs habe ich die 22 getragen. Was ich hinten für eine Zahl auf dem Trikot stehen habe, spielt für mich keine Rolle, sondern die Leistung auf dem Platz ist entscheidend."

Mkhitaryan ist mit 27,5 Millionen Euro Ablösesumme der Rekordtransfer des BVB. Im System von Jürgen Klopp ist er für die Planstelle vorgesehen, die Mario Götze mit seinem Wechsel für 37 Millionen Euro zum FC Bayern hinterlassen hat.

EURE MEINUNG: Was erwartet Ihr von der neuen BVB-Offensive mit Henrikh Mkhitaryan? 

Dazugehörig