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Nach der Verletzung des Polen will der Sportdirektor des BVB keinen kurzfristigen Ersatz verpflichten. Im Kader ist nur noch Platz für einen offensiven Perspektivspieler.

Bad Ragaz. Michael Zorc hat die Verpflichtung eines weiteren Abwehrspielers als Ersatz für den verletzten Lukasz Piszczek ausgeschlossen. Der Sportdirektor sieht Borussia Dortmund auch ohne einen weiteren Transfer in der Defensive gut aufgestellt.

"Wenn Lukasz Piszczek nicht mindestens fünf Monate ausfiele, würde die Frage nach einem zusätzlichen Abwehrspieler gar nicht gestellt. Für ein halbes Jahr jemanden zu holen, das macht keinen Sinn. Wir gehen jetzt so in die Vorbereitung", sagte Zorc im kicker.

Nach den Neuzugängen Henrikh Mkhitaryan, Pierre-Emerick Aubameyang und Sokratis halten die Dortmunder trotz namhafter Abgänge nur noch einen Platz für einen offensiven Perspektivspieler frei. "Wir haben diesen Kader nicht zahlenmäßig, aber qualitativ verbreitert", so Zorc.

50 Millionen Euro Transferausgaben

Insgesamt hat der BVB in der Sommerpause bislang rund 50 Millionen Euro für neue Spieler ausgegeben, durch die Transfers von Mario Götze, Moritz Leitner, Leonardo Bittencourt und Lasse Sobiech aber auch 40 Millionen Euro eingenommen. Zudem verdienten die Dortmunder durch den Einzug ins Champions-League-Finale rund 70 Millionen Euro.

EURE MEINUNG: Ist es richtig keinen Ersatz zu holen?

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