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Donezk-Chef: Mkhitaryan kann sich für 23 Millionen Euro rauskaufen

Der Generaldirektor von Schachtjor hat das Angebot des BVB bestätigt, will jedoch weiterhin mehr Geld sehen. Mkhitaryan könnte allerdings seinen Wechsel erzwingen.

Donezk. Der von Borussia Dortmund umworbene Mittelfeldspieler Henrikh Mkhitaryan könnte Schachtjor Donezk für 23 Millionen Euro verlassen. Dazu müsste er jedoch seinen Vertrag brechen, wie ein Vereinsverantwortlicher der Ukrainer am Mittwoch bekanntgab.

"Nichts Neues"

"Mkhitaryan? Es gibt nichts Neues. Ich habe schon gesagt, dass von Borussia ein Angebot in Höhe von 30 Millionen Dollar kam. Unsere Position - 30 Millionen Euro. Das ist das einzige Angebot, dass es gab", erklärte Schachtjors Generaldirektor Sergej Galkin im Interview mit der ukrainischen Website Football.ua. Angebote aus der englischen Premier League habe es demnach bislang nicht gegeben, zuletzt galt besonders der FC Liverpool als heißer Kandidat.

Vertragsbruch kostet 30 Millionen Dollar

Die von Dortmund gebotenen 30 Millionen Dollar (umgerechnet 23 Millionen Euro) haben jedoch einen vertraglichen Hintergrund. "Im Kontrakt von Mkhitaryan gibt es keine Ausstiegsklausel. Es sind jedoch Straf-Sanktionen in Höhe von 30 Millionen Dollar festgelegt, für den Fall, dass er seinen Vertrag bricht. Wenn er seinen Vertrag brechen will, muss er 30 Millionen Dollar an Schachtjor zahlen und zu dem Verein gehen, zu dem er wechseln möchte", so Galkin.

Mkhitaryan als Götze-Nachfolger

Der Donezk-Generaldirektor weiter: "Wenn wir aber den zivilisierten Weg gehen und den Spieler verkaufen ohne dass er dabei den Vertrag bricht, dann beträgt der Preis, den wir aufrufen, 30 Millionen Euro." Der BVB möchte den Armenier als Nachfolger von Mario Götze verpflichten. Mkhitaryan erzielte in der vergangenen Saison 25 Tore in 29 Erstliga-Partien für Donezk.

EURE MEINUNG: Ist Mkhitaryan 30 Millionen Euro wert?

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