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Eintracht Frankfurt steht in der neuen Saison vor der Dreifachbelastung. Im Gegensatz zu den anderen Mannschaftsteilen ist der Sturm noch nicht gerüstet. Die Zeit läuft davon.

Frankfurt/Main. Eintracht Frankfurt fahndet seit Wochen nach neuem Personal für den Angriff, von Vollzugsmeldungen ist aber weit und breit keine Spur. Die Zeit wird eng, will man die Neuen bis zum Saisonstart integrieren. Mit nur zwei Stürmern reiste die SGE ins erste Trainingslager - zum Missfallen von Trainer Armin Veh.

"Wir sind diesmal weiter und haben im Prinzip eine komplette Mannschaft", zitiert der Kicker Veh, der die Situation mit der Vorsaison vergleicht, als das Gerüst der Mannschaft erst kurz vor Saisonbeginn stand. Trotzdem erneuerte der 52-Jährige seine Forderung: "Wir brauchen zwei neue Stürmer."

Srdjan Lakic ist bislang der einzig verbliebene gestandene Stürmer im Kader der Hessen. Ins Trainingslager in Österreich reiste noch der 17-jährige Nachwuchsstürmer Luca Waldschmidt mit. Mit Karim Matmour und Olivier Occean hat die Eintracht Angreifer bisher nur abgegeben.

Berater erschweren Joselu-Transfer

Seit Wochen werden beim Europa-League-Teilnehmer diverse Namen für die Offensive gehandelt, darunter Vaclav Kadlec von Sparta Prag, Arsenals Nicklas Bendtner und Joselu. Der Spanier von der TSG Hoffenheim führte bereits Verhandlungen mit Sportdirektor Bruno Hübner, soll aber mit einem Schwarm von Agenten erschienen sein - Einigung ungewiss.

Frankfurt hat bislang vornehmlich Neuverpflichtungen für das Mittelfeld für die neue Saison unter Dach und Fach bringen können. So wechselte das Freiburger Duo Johannes Flum und Jan Rosenthal an den Main. Stephan Schröck kommt aus Hoffenheim. Die Eintracht startet am 18. August mit dem Auswärtsspiel bei Hertha BSC in die neue Bundesliga-Saison.

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