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Arshavin: Die letzten Monate bei Arsenal waren eine Qual

Andrej Arshavin: "Ich wäre beinahe depressiv geworden"

Arshavin: Die letzten Monate bei Arsenal waren eine Qual

Getty Images

Ein glücklicher Andrej Arshavin verlässt den FC Arsenal. Er bereue nichts, aber die letzten Monate in London seien eine Qual für ihn gewesen.

London. Andrej Arshavin wechselt zur Saison 2013/14 zurück zu seinem ehemaligen Verein Zenit Sankt Petersburg. Der FC Arsenal ließ ihn ohne Aböse ziehen. Den Entschluss, England zu verlassen, habe er bereits im Januar getroffen. Bei den Gunners sei es gegen Ende nur noch frustrierend gewesen, gestand der Mittelfeldspieler jetzt in einem Interview. Beinahe habe er an Depressionen gelitten.

Mit den anderen Spielern Woche ein, Woche aus zu trainieren und zu wissen, dass es am Ende doch keinen Startplatz für Arshavin geben würde, sei hochgradig "frstrierend" gewesen, gestand er nun gegenüber Sport Express. "Fakt ist, ich wusste, dass ich England verlassen will, und zwar schon seit Januar", sagte der 32-Jährige.

Am Rande der Depression

"Ich bereue nichts, aber ich musste einfach gehen", verriet er weiter. "Ich wäre beinahe depressiv geworden, bin es aber nicht, weil ich mental sehr stark bin. Das monotone Leben dort hat mich fertig gemacht", erklärte er offen.

Insgesamt mussten 14 Spieler damit leben, dass ihnen von Arsenal kein neuer Vertrag mehr angeboten wurde. So wird Arshavin offiziell zum 1. Juli zu Zenit gehen. In Sankt Petersburg hofft man durch einen verbesserten Kader wieder den Titel der russischen Premier League zu gewinnen, nachdem man in der letzten Saison um zwei Punkte von ZSKA ausgestochen wurde.

Eure Meinung: Hätte Wenger in den letzten beiden Spielzeiten noch mehr auf ihn setzten sollen?

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