Borussia Dortmund: Kapitän Sebastian Kehl deutet Verbleib von Robert Lewandowski an

Wohin führt der Weg von Borussia Dortmund in der kommenden Saison? Sebastian Kehl will den Bayern Paroli bieten - und zwar mit Robert Lewandowski!

Dortmund. Der FC Bayern München hat Borussia Dortmund in der abgelaufenen Saison national klar in den Schatten gestellt. Wenn es nach BVB-Kapitän Sebastian Kehl geht, wird es in der kommenden Spielzeit wieder enger zugehen. Den Wechsel von Mario Götze zum Konkurrenten kann er indes nicht nachvollziehen.

"Unser Team wird sicher nicht schlechter sein als letztes Jahr. Ich glaube sogar, dass wir besser werden", sagte Kehl der Bild. "Wir wollen es diese Saison so lange wie möglich offen halten und wieder ganz oben angreifen", so der 33-Jährige.

Die Bayern konnten mit Startrainer Pep Guardiola und Mario Götze schon zwei Hochkaräter präsentieren, der BVB hat bisher so gut wie nur abgegeben. "Wir haben eine intakte Mannschaft und sind trotz der Abgänge sehr stabil", ist Kehl dennoch zuversichtlich.

Lewandowski-Abgang? Kein Thema mehr!

„Robert Lewandowski darf in diesem Sommer nicht zum FC Bayern München wechseln“, erklärte Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke und schloss dabei einen Wechsel ins Ausland nicht aus. Kehl deutete und einen Verbleib des polnischen Nationalstürmers an: „Das Thema ist geklärt! Er hat schon letzte Saison gezeigt, dass er professionell damit umgehen kann. Er wird alles für Dortmund geben.“

Kehl: Götze hätte noch ein, zwei Jahre bleiben sollen

Götzes Wechsel zum Rivalen aus dem Süden sieht der Ex-Nationalspieler kritisch: "Ich glaube, dass Dortmund und Bayern sportlich gerade in den letzten Jahren deutlich näher aneinander gerückt sind. Es hätte Mario daher nicht geschadet, noch ein, zwei Jahre zu bleiben."

"Natürlich tut das sehr weh. Ich war auch total überrascht", so der ehemalige Freiburger über den Abgang des Offensivspielers. "Der Transfer gibt uns aber wirtschaftlich enorme Möglichkeiten. Die müssen wir kreativ nutzen", forderte Kehl die Verantwortlichen zum Handeln auf.

Als Götze-Nachfolger wurden zuletzt diverse Namen wie Christian Eriksen, Henrikh Mkhitaryan oder Bernard gehandelt. Bisher konnte aber noch kein Vollzug gemeldet werden.

EURE MEINUNG: Gebt Ihr Kehl bezüglich nächster Saison und Götze Recht?