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Der Poker um den Stürmer ist beendet. Wien bricht nach einer verstrichenen Deadline die Verhandlungen mit 1899 Hoffenheim ab. Nachverhandlungen sind ausgeschlossen.

Wien. Austria Wien hat die Verhandlungen mit 1899 Hoffenheim über einen Wechsel von Philipp Hosiner endgültig abgebrochen. Sportvorstand Thomas Parits ist nicht mehr zu Nachverhandlungen bereit, weil Hoffenheim ein Ultimatum verstreichen ließ.

Deadline war Dienstag

"Sie haben nein gesagt und uns andere Vorschläge unterbreitet, mit denen wir nicht einverstanden sind", erklärte Parits auf der Website von Austria Wien: "Fakt ist, wir hatten eine Deadline bis Dienstag, 24 Uhr, gesetzt. Sie haben unser Angebot nicht angenommen und wir wollen nicht mehr nachverhandeln. Die Frist ist verstrichen, demnach ist das Thema für mich vom Tisch."

"Große Ziele auf europäischer Bühne"

Zuvor hatte die Bild verbreitet, Austria erhoffe sich mit Hosiner in der Champions League mehr Einnahmen als die 3,5 Millionen Euro, die der Verein von Hoffenheim für den Spieler erhalten würde. "Wir haben immer gesagt, dass wir versuchen möchten, die Mannschaft zusammenzuhalten", so Parits: "Wir wollen auch heuer Erfolge feiern, haben große Ziele auch auf der europäischen Bühne."

Austria wollte fünf Millionen Euro

Die Verhandlungen mit dem Bundesligisten waren bereits ins Stocken geraten, nachdem die Kraichgauer mehrfach versuchten, die Ablöseforderung der Österreicher zu drücken. Während Austria ursprünglich fünf Millionen Euro forderte, wollte die TSG nicht mehr als drei Millionen Euro zahlen. Der 24-jährige Hosiner spielt seit 2012 für die Wiener und steht dort noch bis 2015 unter Vertrag. In der abgelaufenen Saison erzielte der Stürmer in 46 Pflichtspielen 39 Tore und bereitete elf weitere Treffer vor.

Eure Meinung: Ist Hosiner fünf Millionen wert?

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