Berater behauptet: Juventus stand kurz vor Neymar-Verpflichtung

Juventus hätte 2011 um ein Haar den brasilianischen Superstar Neymar verpflichtet. Die Italiener waren sich mit dem FC Santos anscheinend sogar schon über die Ablöse einig.
Turin. Der brasilianische Superstar Neymar stand 2011 wohl kurz vor einem Wechsel in die italienische Serie A. Wegen finanzieller Probleme soll der FC Santos bereit gewesen sein, seinen Stürmer an Juventus zu verkaufen. Der Transfer scheiterte offenbar, da der Verein aus Sao Paulo überraschend die Copa Libertadores gewann.

"Ich ging nach Turin, um den Job anzunehmen und eine Strategie zu erstellen. Dann flog ich mit dem Auftrag Neymar zu verpflichten nach Sao Paulo", behauptete Berater Franco Zavaglia in der italienischen Zeitung "Tuttosport" und fügte hinzu: "Der brasilianische Fußball wurde gerade reicher, aber Santos brauchte das Geld, also waren sie bereit, Neymar zu verkaufen."

Einzug in nächste Runde rettete Santos

Der von Juventus engagierte Zavaglia einigte sich nach eigenen Angaben damals mit dem FC Santos auf eine Ablösesumme von 35 Millionen Euro. "Santos' Vize-Präsident stellte allerdings klar, dass die Vereinbarung hinfällig wäre, wenn Santos die nächste Runde der Copa Libertadores erreichen würde", so Zavaglia. Am Ende der Saison gewann der Klub den Wettbewerb tatsächlich erstmals seit 48 Jahren.

"Das gab Santos die finanziellen Mittel, um Neymar zu halten und ihn dazu zu bringen, einen neuen und verbesserten Vertrag zu unterschreiben", sagte Zavaglia. Ein Wechsel nach Turin war damit kein Thema mehr. Erst in diesem Sommer ließ Santos den 21-Jährigen ziehen. Für Berichten zufolge 57 Millionen Euro wechselte Neymar zum FC Barcelona.

Eure Meinung: Wie hätte Neymars Weg ausgesehen, wenn er damals zu Juve gegangen wäre?