thumbnail Hallo,

FC Schalke und VfL Bochum: Endet der Streit um Leon Goretzka vor Gericht?

Das 18-jährige Talent möchte den VfL verlassen und klagt dies nun beim Arbeitsgericht Bochum ein. Hinter den Kulissen ensteht ein Streit zwischen den Vereinen.

Bochum/Gelsenkirchen. Leon Goretzka will zum FC Schalke 04 und verklagt mit dem VfL Bochum seinen eigenen "Noch"-Arbeitgeber. Seit gestern ist es offiziell, nun meldete sich VfL Boss Hans-Peter Villis zur Wort.

Streitpunkt ist eine festgeschriebene Ablöseklausel von 2,75 Millionen Euro, die Goretka den Wechsel ermöglichen soll. Aus Bochumer Sicht sei gegen die damit verbundene vertragliche Schweigepflicht verstoßen worden. Ein Hin und Her in dem jeder den anderen beschuldigt.

Heldt mit Falschaussage?

„Goretzka hat bei uns einen gültigen Vertrag. Es ist üblich und juristisch unbestritten, dass zuerst der abgebende Klub kontaktiert werden muss. Dies ist nicht geschehen", so VfL-Boss Hans-Peter Villis gegenüber Bild.

Der 55-Jährige weiter: "Ebenso wenig sind uns Zusatz-Angebote von Herrn Heldt offiziell bekannt." Schalke-Manager Horst Heldt gab zuletzt an, Zusatzangebote wie Ablösespiele oder einen Spielertausch gemacht zu haben, aber keine Antwort diesbezüglich erhalten zu haben.

Rechtsstreit soll vermieden werden

Goretzkas Klage ging gestern beim Arbeitsgericht Bochum ein, Heldt würde lieber eine friedliche Lösung mit dem Nachbarn finden: „Wir geben uns größte Mühe, dass es zu keinerlei Rechtsstreit kommt.“

Auch wenn Schalke-Boss Clemens Tönnies den Bochumern „Sturheit“ vorwirft, VfL-Boss Villis meint ebenfalls: „Wir müssen so schnell wie möglich an den Verhandlungstisch zurück. Allein Leon zu liebe.“

EURE MEINUNG: Sollte der VfL Goretzka einfach ziehen lassen?

Dazugehörig