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Der als perfekt gemeldete Wechsel des Austria-Stürmers nach Hoffenheim scheint noch nicht sicher zu sein. Wirtschaftsvorstand Markus Kraetschmer dementierte nun eine Einigung.

Wien. Der Wechsel von Philipp Hosiner von Austria Wien zur TSG Hoffenheim ist entgegen einiger Berichte noch nicht perfekt. Der österreichische Meister beruft sich auf den gültigen Vertrag des Stürmers und bezeichnete bisherige Transfergespräche als ergebnislos.

"Zu große Differenz"

"Meldungen, wonach sein Wechsel bereits fix sei, sind total falsch", sagte Austria-Wirtschaftsvorstand Markus Kraetschmer am Freitag der Presseagentur APA. Er bestätigte zwar die Gespräche mit Hoffenheims Sportdirektor Alexander Rosen, dementierte aber die vermeldete Einigung: "Wenn man so will, kann man sagen, dass die Gespräche ohne Ergebnis verlaufen sind."

Auch Hosiners Manager Wolfgang Rebernig gab zu, dass die Verhandlungen am Freitag ergebnislos abgebrochen wurden. "Hoffenheim ist wegen zu großer Differenz zwischen Angebot und Nachfrage unverrichteter Dinge wieder heimgekehrt", so Rebernig, der Zweifel an weiteren Gesprächen hat: "Hoffenheim hatte Priorität. Ich glaube aber eher nicht, dass noch nachverhandelt wird."

"Hosiner hat Vertrag bis 2016"

Kraetschmer betonte, dass Austria Wien Hosiner nicht zwingend abgeben müsse. "Hosiner hat inklusive Option bei uns einen Vertrag bis 2016. Ich kann nur bestätigen, dass Interesse vorliegt und verhandelt wurde. Der Ball liegt jetzt bei Hoffenheim", sagte der 41-Jährige.

Hosiner spielt seit 2012 für den amtierenden österreichischen Meister und erzielte in 46 Pflichtspielen für Austria in der abgelaufenen Saison 39 Tore. Neben Hoffenheim ist auch der FC Valencia an dem 24-Jährigen interessiert, für den rund drei Millionen Euro Ablöse gefordert werden sollen.

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