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Der ehemalige Bayern-Profi appelliert an den Polen, das Wechseltheater sein zu lassen und sich auf den Sport zu konzentrieren.

München. Giovane Elber hat im Wechseltheater um Robert Lewandowski von Borussia Dortmund zum FC Bayern München Zurückhaltung des Stürmers gefordert. Der Pole solle sich auf den Fußball konzentrieren, um seinen Marktwert nicht zu gefährden, so der frühere Bayern-Stürmer.

Auf Lewandowskis Versuche angesprochen, einen Wechsel zu forcieren, sagte Elber im Interview mit der Münchener Tageszeitung: "Der Spieler hat eben auch seine Meinung, aber manchmal ist es auch besser, sie zurückzuhalten und sich auf Fußball zu konzentrieren. Die BVB-Fans kriegen ja auch mit, was er so alles sagt."

Dabei räumte der 40-Jährige ein, dass die aktuelle Situation für Spieler und Klub schwierig sei. "Das schlimmste Szenario ist, dass er am Ende in Dortmund bleibt, darauf aber keinen Bock hat, weil sein Kopf schon in München war", erklärte Elber. Der Streit müsse "ein Ende haben".

"Kann schnell wieder bergab gehen"

Trotzdem solle Lewandowski weiterhin Leistung bringen, auch wenn der Wechsel nicht zustande kommen sollte: "Erstens hat er ja noch Vertrag, zweitens kann es ja schnell wieder bergab gehen. Heute ist er gefragt, aber wenn er in der kommenden Saison nicht wieder seine Leistung abruft, dann kann er anstatt zu Real Madrid oder Bayern zur SpVgg Unterhaching wechseln."

Ein Transfer bereits in diesem Sommer sei für den Rekordmeister ohnehin nicht notwendig. "Bayern braucht Lewandowski nicht. Daher hat es auch noch kein Angebot an den BVB gegeben", sagte der Brasilianer, der allerdings auch betonte: "Lewandowski passt zu jedem Verein, zu den Bayern sowieso."

Vier Meisterschaften mit dem FC Bayern

Der ehemalige Stürmer spielte in seiner aktiven Laufbahn unter anderem für den VfB Stuttgart und den FC Bayern München. Beim Rekordmeister feierte er vier deutsche Meisterschaften, vier DFB-Pokalsiege und den Gewinn der Champions League 2001.

EURE MEINUNG: Hat Giovane Elber Recht?

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