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Die Gehaltskosten müssen auf weniger als 40 Millionen runter, die Spieleranzahl wird verringert. Oliver Kreuzer hat viel zu tun, sieht den HSV aber als "schlafenden Riesen".

Hamburg. Sportdirektor Oliver Kreuzer vom Fußball-Bundesligisten Hamburger SV muss trotz der anstehenden Millionen-Einnahme durch den Verkauf des Sturmjuwels Heung-Min Son den Rotstift ansetzen.

"Wir werden nicht auf Anhieb vier Neulinge präsentieren, die allesamt Ablöse kosten", sagte der 47-Jährige dem Kicker. "Wir müssen erst den Kader ausdünnen. Und zwar nicht nur die Spieleranzahl reduzieren, sondern auch die Gehaltskosten auf unter 40 Millionen Euro senken."

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Dennoch brauche der HSV, den Kreuzer als "ganz große Nummer" und "schlafenden Riesen" bezeichnete, gleichwertigen Ersatz für den Südkoreaner Son, den es zu Bayer Leverkusen zieht. Im Gespräch ist Roque Santa Cruz, der in der vergangenen Saison von Manchester City an den Champions-League-Viertelfinalisten FC Málaga ausgeliehen war. Zudem umwirbt der HSV Innenverteidiger Timm Klose vom 1. FC Nürnberg.

Harmonischer Kurs mit den Profis

Kreuzer, der am Dienstag offiziell die Nachfolge von Frank Arnesen angetreten hat, kündigte einen harmonischen Kurs mit seinen Profis an. "Wenn die Spieler zu 100 Prozent für den Verein einstehen, dann sehe ich zu, dass es ihnen gut geht, dass sie sich wohlfühlen."

Der frühere Profi von Bayern München bemüht sich, "dass im Innenleben des Vereins wieder Ruhe einkehrt. Und das funktioniert in erster Linie über sportlichen Erfolg."

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