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Was schon fast fix schien, ist nun plötzlich keineswegs sicher: Der VfL stemmt sich gegen den Verlust von Jahrhunderttalent Goretzka an S04.

Bochum/Gelsenkirchen. Der Wechsel von Leon Goretzka vom VfL Bochum zu  Schalke 04 galt schon als sicher, Ende Mai wurde von der Einigung zwischen Goretzka und Schalke berichtet. Mittlerweile haben sich die Vereine aber voneinander entfernt: Auf beiden Seiten gibt es unterschiedliche Meinungen bezüglich der Ablösesumme, ein erstes Angebot hat Bochum bereits ausgeschlagen.

"Wir haben mit Schalke gesprochen und sind uns nicht einig geworden. Unsere Vorstellungen liegen noch deutlich auseinander. Wir haben klargestellt, dass wir Goretzka nicht ziehen lassen werden. Das Schalker Angebot war nicht ausreichend", zitiert die WAZ Bochums Finanzvorstand Ansgar Schwenken. Außerdem räumte Schwenken auch mit den Gerüchten um eine Ausstiegsklausel des 18-Jährigen auf: "Eine Ausstiegsklausel kann ich nicht bestätigen."

"Planen, dass Leon Goretzka bei uns bleibt"

Zwar rechnet Bochums Finanzvorstand damit, dass Schalke ein weiteres Angebot abgeben wird, machte aber dennoch klar: "Wir planen, dass Leon Goretzka bei uns bleibt. Wir können es uns leisten, mit ihm in die nächste Saison zu gehen." VfL-Sportvorstand Christian Hochstätter stimmte Schwenken zu: "Leon Goretzka ist ein Spieler, bei dem es sich lohnt, dafür zu kämpfen, dass er bleibt."

Auch Bochums Trainer Peter Neururer erklärte in der Sport Bild seine Hoffnung auf einen Verbleib des 18-Jährigen: "Bei uns könnte er sich wunderbar weiterentwickeln, wäre gesetzt. Auf Schalke ist die Konkurrenz riesig. Jedes Spiel, welches er nicht macht, verzögert seine Entwicklung."

Außerdem sei er traurig darüber, dass er von Goretzka nur per SMS über dessen Wechselabsicht informiert wurde. Er vermute daher, dass der Berater des Mittelfeldspielers Jörg Neubauer entscheidenden Anteil habe: "Ich denke, dass es eine Berater-Sache war. Und ich weiß nicht, ob Leon in dieser Sache gut beraten wurde."

Horst Heldt bleibt optimistisch

Trotz des Bochumer Widerstandes bleibt Schalke allerdings optimistisch. "Nach unseren Kenntnissen hat der Verein dem Spieler eingeräumt, dass er zum 1. Juli für einen anderen Verein auflaufen kann, und in dem Fall ist es Schalke 04, weil der Spieler zu uns möchte", erklärte Schalkes Manager Horst Heldt.
In der abgelaufenen Saison absolvierte Goretzka 32 Spiele in der 2. Liga sowie vier Partien im DFB Pokal. Insgesamt steuerte er vier Tore und acht Vorlagen bei. Sein Vertrag in Bochum läuft noch bis 2016.

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