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Der Kapitän des niederländischen Meisters spielt mit dem Gedanken, bei einem ausländischen Verein den nächsten Schritt zu wagen. Ajax habe allerdings auch seine Vorzüge.

Amsterdam. Ajax Amsterdam droht der Verlust seines Kapitäns. Der niederländische Nationalspieler Siem de Jong wähnt sich nämlich reif für eine Auslandsstation. Der FC Schalke und Borussia Mönchengladbach sollen angeblich interessiert sein.

WM 2014 im Kopf

"Ich bin als Fußballer und als Mensch gereift. Vielleicht ist es jetzt Zeit für den nächsten Schritt, im Ausland", erklärte der 24-Jährige gegenüber ANP.

Bei seiner Entscheidung wolle er sich allerdings Zeit lassen, zumal der Bruder von Gladbachs Luuk "Ajax nicht unbedingt verlassen will". Dies begründete er damit, dass ihm der niederländische Rekordmeister regelmäßige Einsatzzeiten garantieren könne, im Ausland müsste er sich erst einmal einfinden. Mit Blick auf die Weltmeisterschaft 2014 sicher ein gewichtiger Grund, doch noch zu bleiben.

So oder so freute sich de Jong aber, wieder für die Auswahl Oranjes berufen worden zu sein: "Es ist eine große Chance, mich wieder auf und neben dem Platz zu präsentieren. Bisher wurde ich erst einmal unter diesem Trainer nominiert."

Große Konkurrenz trotz Polyvalenz

Ob er dort nun auf der Zehn oder doch im Sturmzentrum spiele, sei ihm egal, auch wenn er sich eher hinter der Spitze sieht. "Ich bin kein echter Stürmer. Ich habe schon immer im offensiven Mittelfeld gespielt, schon als ich klein war", sagte der 24-Jährige.

Auf beiden Positionen hätte er mit Spielern wie Robin van Persie, Klaas-Jan Huntelaar oder Wesley Sneijder absolute Ausnahmekönner vor sich. "Sie sind großartige Fußballer", erkannte er an und ergänzte: "Das ist vielleicht ein bisschen mein Pech."

Bei seinem Klub kam de Jong im Laufe der Saison regelmäßig auf beiden Positionen zum Einsatz und erzielte so bei 45 Einsätzen 16 Tore. Dazu gelangen ihm noch zehn Vorlagen.

Eure Meinung: Sollte Siem de Jong schon in diesem Sommer wechseln?

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