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Horst Heldt hat nun die Einigung mit Leon Goretzka bestätigt. Nun liegt der Wechsel nur noch an den Vereinen. Die Ablösesumme ist dabei entscheidend.

Gelsenkirchen. Der Wechsel von Supertalent Leon Goretzka vom Fußball-Zweitligisten VfL Bochum zum Champions-League-Qualifikanten Schalke 04 steht anscheinend unmittelbar bevor.

"Ich kann bestätigen, dass wir uns mit dem Spieler einig sind und er zu uns kommen möchte. In den kommenden Tagen gehen wir auf den VfL zu, um auch die letzten Details zu klären", sagte Schalkes Sportdirektor Horst Heldt der Bild-Zeitung: "Wir sind sehr stolz darauf, mit Max Meyer und Leon Goretzka nun zwei der größten Talente des deutschen Fußballs in unseren Reihen zu haben."

Schalke sticht Konkurrenten aus

Der Mittelfeld-Allrounder Goretzka besitzt in Bochum noch einen Vertrag bis 2016, die Ablöse dürfte bei vier Millionen Euro liegen. Angeblich waren neben den Schalkern, bei denen der 18-Jährige bis 2018 unterschreiben soll, auch die Champions-League-Finalisten Bayern München und Borussia Dortmund sowie die internationalen Top-Klubs Real Madrid, Manchester United, Manchester City und FC Arsenal an dem U17-Vize-Europameister von 2012 interessiert.

Ursprünglich hatte Goretzka angekündigt, noch eine Saison beim VfL zu spielen, bis er in Bochum sein Abitur gemacht hat. Die räumliche Nähe zu Gelsenkirchen und auch die finanziell angespannte Situation bei den Bochumern könnten nun zu dem Transfer führen. Der VfL hat etwa 6,5 Millionen Euro Verbindlichkeiten und noch keinen Hauptsponsor für die kommende Saison.

Neururer traurig über den Abschied

Goretzka, der alle Jugendmannschaften des VfL durchlaufen hat, absolvierte in der abgelaufenen Zweitliga-Saison 32 Spiele, erzielte dabei vier Tore und bereitete fünf weitere Treffer vor. Bochums Trainer Peter Neururer bezeichnete den 1,89 m großen Junioren-Nationalspieler zuletzt im SID-Interview als "Jahrhunderttalent". Er habe "noch nie einen 18-Jährigen gesehen, der auch nur annähernd sein Potenzial besitzt".


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