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Uli Hoeneß zum Thema Neymar: Guardiola wollte jungen Brasilianer

Bayern-Präsident Uli Hoeneß hat auf einer Podiumsveranstaltung angedeutet, dass Pep Guardiolas Wunschspieler Neymar gewesen sei. Doch man habe ihn umgestimmt.

München. Präsident Uli Hoeneß vom FC Bayern München hat bei einer Gesprächsrunde des Computerverlags IDG Communications Media AG verraten, dass der zukünftige Trainer Pep Guardiola ursprünglich den brasilianischen Nationalspieler Neymar unter Vertrag nehmen wollte. Aufgrund der schlechten Erfahrungen mit Breno lehnte die Vereinsführung dies jedoch ab und verpflichtete stattdessen Mario Götze von Borussia Dortmund.

"Guardiola hatte gewisse Vorstellungen, einen jungen brasilianischen Spieler zu kaufen. Aber wir waren in der Vergangenheit nicht so gut gelegen mit jungen Brasilianern", erklärte Hoeneß. "Wenn du dann einen holst, der 20 oder 30 Millionen Euro oder mehr kostet, dann ist es extrem schwierig. Wir haben es im Fall Breno erlebt."

Hoeneß: Götze ähnlicher Spielertyp wie Neymar

Deshalb habe man sich für das Dortmunder Juwel entschieden: "Und weil er einen ähnlichen Spieler haben wollte, sind wir dann auf Mario Götze gekommen", so der Präsident weiter.

Götze wechselt zum 1. Juli für eine festgeschriebene Ablösesumme von 37 Millionen Euro vom BVB nach München. Beim BVB gehörte der Mittelfeldspieler mit zwei Toren und acht Vorlagen in elf Spielen zu den besten Akteuren in der abgelaufenen Champions-League-Spielzeit. Neymar hatte am Montag einen Vertrag beim FC Barcelona unterschrieben.


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