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Weil der Hamburger SV zu wenig bietet, erhält Oliver Kreuzer vom Karlsruher SC noch keine Freigabe

Karlsruher SC: HSV-Angebot für Oliver Kreuzer ist ein Witz

Weil der Hamburger SV zu wenig bietet, erhält Oliver Kreuzer vom Karlsruher SC noch keine Freigabe

Bongarts

Frank Arnesen ist weg, Oliver Kreuzer soll kommen. Dieser signalisiert zwar auch Interesse, erhält momentan aber noch keine Freigabe vom KSC. Das Angebot sei schlicht zu gering.

Karlsruhe. Nach dem Weggang von Frank Arnesen ist die Führung des Hamburger SV um eine schnelle Lösung bemüht. Diese ist mit Oliver Kreuzer vom Karlsruher SC auch klar definiert, Probleme gibt es nur noch bei den Ablöseverhandlungen.

"Nicht der Pförtner"

Am Montag hatten die Hanseaten ein offizielles Angebot abgegeben, boten dabei 100.000 Euro Ablöse, erfolgsbedingte Nachzahlungen und ein Freundschaftsspiel. Der KSC lehnte ab, Präsident Ingo Wellenreuther erklärte dies gegenüber der Bild: "Das ist keine Grundlage, wir haben das Angebot postwendend zurückgewiesen. Die müssen endlich erkennen, dass es nicht um den Pförtner geht, sondern um den Sportchef. 100 000 Euro sind ein Witz."

Die Badener erwarten "einen angemessenen Betrag, der mindestens im siebenstelligen Bereich" liege. Dabei verwies der KSC-Präsident auf "die Millionengehälter", die der HSV zahle und die Tatsache, dass der Aufsteiger nun selbst am neuen Kader bastle – und dafür eben ein Sportdirektor braucht.

HSV zu sicher?

"Wir würden uns vorstellen, dass ein großer Verein ordentlich mit uns verhandelt. Es kann nicht sein, dass wir die Pistole auf die Brust gesetzt bekommen", legte Wellenreuther nach. Zudem hätten die Karlsruher keinen Zeitdruck, "nur weil der HSV meint, er müsste Mittwoch eine Pressekonferenz machen".

Generell scheint man sich in Hamburg sehr sicher, dass der Transfer in den kommenden Tagen vollzogen wird. Aufsichtsratschef Manfred Ertel sagte am Montag, man sei "auf einem guten Weg, das Problem zu lösen".

Gut möglich, dass dabei der Wunsch der Vater des Gedanken war, schließlich ist der Vorsitzende bei den Hanseaten nicht unumstritten, darf sich in der Personalie des Sportdirektors keine Fehler erlauben – und sollten die Verhandlungen zu lange dauern, wird man ihm das gewiss als solcher angekreidet.

EURE MEINUNG: Ist Kreuzer der Richtige für den HSV?

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