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Im Poker zwischen dem VfL Wolfsburg und Atletico Madrid um Diegos Dienste schiebt dieser den Vereinen das Heft des Handelns zu. Der Ausgang des Ringens um den Star bleibt offen.

Wolfsburg. Spielmacher Diego vom VfL Wolfsburg tendiert trotz eines Angebots von Atletico Madridnach eigener Aussage weder zum Gehen noch zum Bleiben. Stattdessen schiebt der Brasilianer den Vereinen das Heft des Handelns zu.

Nach dem letzten Bundesligaspiel des VfL Wolfsburg am Samstag bei Eintracht Frankfurt hatte Diego das längst kolportierte Interesse von Atletico Madrid erstmals offiziell bestätigt: "Atletico hat meinen Vater kontaktiert. Der Klub will mich, aber es gibt keine Einigung."

"Respektiere jede Entscheidung"

Nun hat sich Diego im Interview mit dem Kicker nochmals zu Wort gemeldet: "Ich will, dass die beiden Klubs miteinander reden, dass es am Ende eine Lösung gibt, mit der alle Seiten zufrieden sind." Der Brasilianer betonte dabei, dass er sich in Wolfsburg äußerst wohl fühle und "jede Entscheidung respektieren" werde.

Weiterhin erklärte Diego, dass eine Verlängerung seines bis 2014 gültigen Vertrags für ihn genauso reizvoll wäre wie eine Rückkehr zu Atletico, wohin ihn die Wölfe in der Saison 2011/12 bereits einmal ausgeliehen hatten: "Alles ist möglich. Wir müssen gemeinsam eine vernünftige Entscheidung treffen."

Auch eine Frage des Preises

Dass Atletico im Gegensatz zum VfL in der Champions League spielt, bezeichnete Diego als "gut für jeden Spieler". Zugleich relativierte er: "Entscheidend sind die Pläne meines Klubs. Ein gutes Team ist wichtig, ich will wie jeder auf einem hohen Level spielen und dabei glücklich sein."

Mit Blick auf mögliche Gespräche mit Atletico stellte der 28-Jährige klar, dass "mein Vertrag natürlich ein bisschen den Preis bestimmt." Diego weiter: "Wenn sie mich wollen, dann werden sie mich auch bezahlen können."

Sollte es doch auf einen Verbleib bei den Wölfen hinauslaufen, wäre Diego ebenfalls nicht betrübt: "Diese Saison war sicherlich nicht optimal. Aber wir sind mit Klaus Allofs und Dieter Hecking auf dem richtigen Weg."

Diegos Vater glaubt nicht an Wechsel

Unterdessen meldete sich Diegos Vater und Berater Djair da Cunha zu Wort. In der spanischen Sportzeitung "AS" sagte er: "Diego ist für Atletico Madrid sehr schwierig zu verpflichten. Der Verein hat nicht das Geld, um den Transfer zu stemmen."

Zwar würde sein Sohn gerne in der Champions League spielen, doch eine Einigung mit Wolfsburg sei aus seiner Sicht kompliziert, führte da Cunha weiter aus. In 32 Einsätzen brachte es Diego in der abgelaufenen Bundesliga-Saison auf zehn Treffer und sieben Torvorlagen.

EURE MEINUNG: Fragen wir es mal mit einem Song von The Clash in abgewandelter Form: Should he stay or should he go?

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