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VfL Wolfsburg: Diego bestätigt Angebot von Atletico Madrid, Hecking hofft

Der Brasilianer spielte gegen die Eintracht abermals stark auf und bestätigte ein konkretes Angebot seines ehemaligen Leihvereins aus Spanien, aber der VfL hofft auf einen Verbleib

Wolfsburg. Trainer Dieter Hecking vom Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg geht von einem Verbleib seines Mittelfeldstars Diego aus.

"Ich glaube, dass wir Diego nicht abgeben werden", sagte Hecking nach dem 2:2 (2:1) im abschließenden Punktspiel der "Wölfe" bei Eintracht Frankfurt. Diegos Ex-Klub, der spanische Pokalsieger Atletico Madrid, buhlt um den 28-jährigen Brasilianer, der auch zum Rundenende ein starkes Spiel machte und seinen zehnten Saisontreffer (19.) erzielte.

Atletico will Diego, der will "reden"

Vor ein paar Tagen hatte Atleticos Präsident Enrique Cerezo dem spanischen TV-Sender Canal+ gesagt, dass man derzeit in Verhandlungen mit Diego sei, "allerdings gibt es noch keine finanzielle Einigung".

Zuletzt hatte der torgefährliche Spielmacher angedeutet, dass er in der kommenden Saison für Wolfsburg spielen werde, nach Abpfiff bestätigter er allerdings laut Wolfsburger Allgemeine: "Atletico will mich haben, ich habe ein konkretes Angebot vorliegen." Er fügte hinzu: "Wir müssen jetzt mit Wolfsburg sprechen, was das Beste für mich und den Klub ist. Ich war immer zufrieden in Wolfsburg und respektiere, dass ich noch ein Jahr Vertrag habe. Aber genau das ist die Situation, über die wir jetzt reden müssen."

Allofs und Hecking gesprächsbereit, aber zuversichtlich

Sportdirektor Allofs will den Spielmacher zwar gern behalten, schränkte jedoch ein: "Aber wenn er das so formuliert und sein Wunsch zu gehen wirklich so groß ist, dann müssen wir mit Diego reden. Wir müssen Argumente finden, damit er bei uns bleibt." Zweifel bezüglich eines finanziell für alle befriedigenden Vollzugs bleiben jedoch: "Ich kann mir nicht vorstellen, dass es einen Klub gibt, der genug Geld für ihn zahlt."

Coach Hecking weiß um die Begehrlichkeiten, die Diego weckt: "Wenn man ihn in Frankfurt spielen gesehen hat, ist doch klar, dass Vereine kommen und Angebote abgeben. Aus Respekt vor Diego werden wir uns alles anhören und mit ihm reden." Trotzdem geht er von einem Verbleib aus, wenn nicht aberwitzige Summen geboten würden: "Es sei denn, das Angebot ist so gut, dass man es nicht ablehnen kann."

Bleibt Diego, könnte er 2014 ablösefrei wechseln

Sollte Diego auch in der kommenden Saison bei den Niedersachsen bleiben, geht der Klub das Risiko ein, seinen Starspieler 2014 bei Vertragsende ohne Ablösesumme ziehen lassen zu müssen. Diego war 2010 für eine Ablösesumme von rund 15 Millionen Euro von Juventus Turin zum VfL gewechselt. Von 2006 bis 2009 spielte er bei Werder Bremen.

EURE MEINUNG: Sollte Wolfsburg Diego jetzt verkaufen oder riskieren, dass er ablösefrei geht?

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