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Der von den "Königlichen" umworbene Trainer hält sich offiziell seine Zukunft offen. Dazu bestritt er Berichte, wonach er beim französischen Meister auf mehr Macht aus sei.

Paris. Real Madrid will Carlo Ancelotti als Nachfolger von Jose Mourinho, der wohl zum FC Chelsea zurückkehren wird, verpflichten. Nachdem Klubbesitzer Nasser Al-Khelaifi zu Wochenbeginn eine Anfrage bestätigte, ließ der Trainer von Paris Saint-Germain nun seine Zukunft offen.

Klärendes Gespräch am Freitag

"Heute stehen die Chancen 50:50", antwortete der 53-Jährige gegenüber L'Equipe auf die Frage, ob er auch nächste Saison in der französischen Hauptstadt arbeiten werde. Für Klarheit solle ein Gespräch am Freitag sorgen, denn die laufende Saison brachte trotz Meistertitel nicht nur Positives: "Es ist viel passiert, ein paar schöne und ein paar weniger schöne Dinge. Am Freitag werden wir sehen."

Dass es dem Italiener, seit Dezember 2011 im Klub, um mehr Macht ginge, wies dieser ebenso zurück, wie ein angeblich schlechtes Verhältnis zu Sportdirektor Leonardo: "Es geht nicht darum, mehr Einfluss zu haben. Mein Job ist es, die Mannschaft auf Spiele vorzubereiten – ich will nichts anderes, denn ich habe großes Vertrauen in Leonardo."

Menez und Sakho bleiben

Ancelottis Vertrag gilt noch bis zum Sommer 2014, weshalb er auch über die zukünftige Kader-Planung sprach. Innerhalb des Vereins habe es zwar noch keine Gespräche über Transfers gegeben, es sei aber klar, dass nur vereinzelt nachgebessert werden müsse. "Die Eckpfeiler stehen, die Mannschaft ist schon konkurrenzfähig", erklärte er.

Der Coach schloss dabei auch aus, dass mit Jeremy Menez und Mamadou Sakho zwei junge, französische Nationalspieler an Aufsteiger AS Monaco abgegeben werden. Beide seien "unverkäuflich".

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