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Nun hat das Schweigen ein Ende. Götzes Berater spricht über den Wechsel zu den Bayern. Demnach sollen sportliche und nicht finanzielle Gründe ausschlaggebend gewesen sein.

Dortmund. Volker Struth, Berater von Mario Götze, meldet sich erstmals nach der Bekanntgabe des Wechsels von Borussia Dortmund zum FC Bayern München zur Wort. Beim Transfer habe die sportliche Perspektive eine Rolle gespielt und nicht das Geld – sonst würde der deutsche Nationalspieler ab der neuen Spielzeit bei Manchester City oder einem anderen englischen Verein spielen.

"Sportliche Gründe im Vordergrund"

"Ich glaube, dass ein Schritt ins Ausland für Mario nicht der richtige gewesen wäre. Derzeit ist die Bundesliga auf dem Weg, wieder die stärkste Liga Europas zu werden", so Struth in der Bild. Die Entscheidung für den Wechsel hatte eine klare Motivation: "Mario ist 20 Jahre alt, da müssen sportliche Gründe im Vordergrund stehen."

Götzes Berater macht dabei deutlich: "Wenn es allein nach dem Geld ginge, würde er nicht nach München wechseln sondern zu Manchester City oder einem anderen englischen Verein."

Enttäuschung laut Struth verständlich

Der Transfer zum Rekordmeister traf besonders die BVB-Anhänger, von  denen viele die Entscheidung des vielleicht größten Talents des deutschen Fußballs nicht nachvollziehen konnten. "Ich kann verstehen, dass viele enttäuscht sind. So was tut weh. Uns war klar, dass Mario in Dortmund nicht nur positive Resonanz bekommt. Er hat eine Entscheidung aus sportlichen Gründen getroffen. Mario war Guardiolas Wunschspieler", so der 47-Jährige.

Dass Götze sich gegen die Premier League entschieden hat, sieht Struth trotz der enttäuschten Dortmunder Fans als einen Gewinn: "Für Fußball-Deutschland ist es meiner Meinung nach schöner, dass Mario der Bundesliga erhalten bleibt."



Vertragssituation macht es möglich

Der Spielerberater kann die Kritik an seinem Klienten nicht verstehen: "Es ist ungerecht, das Mario Götze vorzuwerfen. Es war ja nicht so, dass wir die Verantwortlichen vom BVB 2012 dazu gezwungen hätten, zu verlängern. Die Initiative ging ganz klar vom Verein aus."

Aufgrund der im Vertrag festgesetzten 37-Millionen-Ausstiegsklausel konnte der Wechsel zustande kommen. "Diese Lösung ist doch auch für den Verein besser, als in die Situation zu kommen, nur noch ein Jahr Vertrag mit dem Spieler zu haben. Deshalb hat z.B. auch Schalke mit Julian Draxler verlängert und anscheinend eine Ausstiegsklausel akzeptiert. Somit kann ein Verein verhindern, dass ein Spieler durch einen auslaufenden Vertrag ablösefrei den Klub verlässt", so Struth.

Trotz der Wechsels im Sommer werde der Mittelfeldspieler alles für Borussia Dortmund geben und wolle den Fans den Champions-League-Titel als Abschiedsgeschenk präsentieren: "Mario ist heiß ohne Ende und tut alles, um fit zu werden. Mario will dazu beitragen, dem BVB den Pott zu schenken."

EURE MEINUNG: Hat sich Götze tatsächlich nur wegen der sportliche Perspektive für den Wechsel zu den Bayern entschieden?

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