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Der Bundesligist dementierte Meldungen, wonach man an einer Verpflichtung des ehemaligen spanischen Nationalstürmers Bojan Krkic interessiert sei.

Hamburg. HSV-Vorstand Carl-Edgar Jarchow dementierte Meldungen, wonach der Hamburger SV an einer Verpflichtung des ehemaligen spanischen Nationalstürmers Bojan Krkic interessiert sei. Der Funktionär räumte allerdings ein, dass man nach Verstärkungen für den Angriff suche – unabhängig davon, ob Heung-Min Son seinen Vertrag verlängert.

"Krkic wird nur als namhafter Zugang von seinem Berater gespielt. Da ist nichts dran. Aber ist doch schön, wenn die Medien mal wieder was zu schreiben haben", sagte Jarchow der Welt. Seit Sonntag hatten mehrere Medien berichtet, dass das einstige Supertalent des FC Barcelona zur kommenden Saison bei den Hanseaten anheuern könnte.

Krkic, der 2011 für zwölf Millionen Euro Ablöse vom FC Barcelona zum AS Rom wechselte, ist derzeit an den AC Milan ausgeliehen. Für die Lombarden bestritt der 22-Jährige in der laufenden Saison 27 Pflichtspiele und erzielte drei Tore.

Punktuelle Verstärkungen geplant

Allerdings bekräftigte Jarchow, dass man auf der Suche nach gutem Personal für die neue Saison sei: "Wir suchen gezielt nach zwei, drei Verstärkungen für die Verteidigung und den Sturm."

Da der Hamburger SV zum vierten Mal in Folge den internationalen Wettbewerb zu verpassen droht, muss der finanzielle Spielraum für Transfers durch Spielerverkäufe geschaffen werden. Jarchow: "Wir haben einen zu großen Kader. Im Sommer und Winter ist es uns nicht gelungen, den Kader auf die Größe runterzubrechen, die wir uns vorstellen, etwa 25 Spieler." Das müsse nun im nächsten Transferfenster gelingen, erklärte der 58-Jährige weiter.

Son-Transfer würde Kassen füllen

Als Verkaufskandidaten gelten Stürmer Marcus Berg, die Mittelfeldspieler Gojko Kacar und Jacopo Sala sowie Innenverteidiger Slobodan Rajkovic. Große Einnahmen ließen sich jedoch nur mit einem Verkauf von Sturmtalent Heung-Min Son erzielen, dessen Vertrag 2014 ausläuft. Die Gespräche über eine Vertragsverlängerung stocken allerdings seit Wochen.

Sollte diese scheitern, hatte Sportdirektor Frank Arnesen einen Verkauf angekündigt. Jarchow bestätigte: "Kein Verein will einen Spieler ablösefrei gehen lassen, kein Verein kann es sich erlauben, Millionen zu verschenken." Der Marktwert des Südkoreaners wird auf rund 13 Millionen Euro taxiert. Neben mehreren Klubs aus der Premier League soll auch Borussia Dortmund an dem 20-Jährigen interessiert sein.

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