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Borussia Dortmund bereitet sich mit einer Annäherung an Son auf den bevorstehenden Lewandowski-Abgang vor

Der deutsche Gigant steht kurz davor, den HSV-Star für 11,8 Millionen Euro als Ersatz für den Polen zu verpflichten.

Von Greg Stobart

Dortmund. Borussia Dortmund versucht mit einem Angebot für Hamburger SV-Stürmer Heung-Min Son dem anscheinend unvermeidlichen Abgang von Robert Lewandowski vorzubeugen.

Der deutsche Champions-League-Finalist muss die Konkurrenz von Tottenham und Arsenal ausstechen, um sich die Dienste des Südkoreaners im Hinblick auf die bevorstehenden offensiven Abgänge zu sichern.

Bayern München gilt weiterhin als Favorit, was die Verpflichtung von Lewandowski, dessen Vertrag in Dortmund nur noch ein weiteres Jahr läuft, angeht. Manchester Uniteds Coach Sir Alex Ferguson hat jedoch die Hoffnung nicht aufgegeben, den polnischen Stürmer doch noch von einem Wechsel nach England zu überzeugen.

Dortmund wird bereits Mario Götze an die Bayern verlieren. Der frischgebackene Deutsche Meister zeigte sich bereit, die in seinem Vertrag festgesetzte Ausstiegsklausel von 37 Millionen für Götze zu bezahlen.

Jürgen Klopp schmiedet Pläne, um Dortmund auch nächste Saison konkurrenzfähig zu halten. Die Transferverhandlungen mit Son (11.7 Millionen Euro wert) sollen bereits weit fortgeschritten sein, außerdem soll der Klub sich bei Manchester City wegen Edin Dzeko erkundigt haben.

Sowohl die Spurs wie auch Arsenal zeigten zuletzt starkes Interesse an Son, der diese Saison bereits elf Tore für den Hamburger SV auf dem Konto hat. Der Südkoreaner möchte jedoch auch weiterhin in Deutschland bleiben, spricht auch kein Englisch, wie HSV-Coach Fink zuletzt mitteilte.

Der Wechsel des 20-jährigen zu Dortmund soll "fast perfekt" sein, um den Abgang von Mario Götze etwas weniger schmerzhaft zu machen und einen potentiellen Ersatz für Lewandowski in den Signal Iduna Park zu locken. Sons Berater dementierte eine Einigung auf Nachfrage von Goal.com jedoch umgehend.

Son gilt aufgrund seiner Größe und physischen Stärke als ähnlicher Spielertyp wie Lewandowski, der in der laufenden Saison bisher Bundesliga-Top-Scorer ist.

Der 24-jährige netzte diese Saison 35 Mal ein und erzielte im Champions-League-Hinspiel alle vier Tore des BVB beim Sieg gegen Real Madrid. Diese Zahlen machen ihn zu einem der begehrtesten Spieler Europas, und es wird gemunkelt, er habe bereits bei Bayern München unterschrieben, trotz des fortwährenden Interesses von Manchester United.

Sir Alex Ferguson behauptete, der Premier-League-Champion sei in der "Pole Position", was die Verpflichtung von Lewandowski angeht. Dortmund sei sicher nicht gewillt, nach Mario Götze noch einen weiteren Leistungsträger an den Rivalen Bayern München, Dortmunds Champions-League-Finalgegner Ende Mai im Wembley, zu verlieren.

"Wenn der richtige Spieler vorbeikommt, muss man bereit sein, eine Annäherung zu wagen", meinte der Schotte. "Ich kann hier Raum für jeden Spieler finden, solange er die nötige Qualität mitbringt. Ich bin mir nicht sicher, ob Lewandowski nun an die Bayern verkauft wird."

"Die Dortmund-Fans wären nicht glücklich darüber, ich denke nicht, sie werden ihn an ihren Erzrivalen verkaufen. Ich denke, sie werden entweder seinen Vertrag ablaufen lassen oder ihn jemand anderem verkaufen."

EURE MEINUNG: Wen soll der BVB als Lewandowski-Ersatz holen?

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