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Zwar stehen einige personellen Veränderungen bevor, doch für den Kapitän werde der BVB auch künftig "attraktiv" für andere Spieler sein.

Dortmund. Sebastian Kehl ist mit 33 Jahren erfahrenster Profi bei Borussia Dortmund und kennt daher das Bundesliga-Geschäft. Trotz des Wechsels von Mario Götze und Transfergerüchten rund um Robert Lewandowski hat der BVB-Kapitän keine Angst vor einem drohenden Ausverkauf.

Kehl hält den BVB attraktiv für andere Spieler

Kehl war von der Vorstellung seiner Mannschaft gegen Real Madrid auch im Hinblick auf den befürchteten personellen Aderlass im Interview mit Sport 1  angetan: "Da sitzt sicher der eine oder andere vor dem Fernseher und denkt sich: Da hätte ich auch mal Bock zu spielen."

Ohnehin zeigte sich der dienstälteste Profi des BVB (seit 2002 im Verein) gelassen, was die Personaldiskussionen beim Deutschen Meister von 2011 und 2012 anbelangt. "Das ist in diesem Geschäft eben so, das muss man akzeptieren", so Kehl über den Wechsel von Mario Götze zum FC Bayern München.

"Es war schon ein bisschen Enttäuschung bei allen zu spüren. Wir wissen alle, wie gut Mario ist und wie sehr er uns fehlen wird", beschrieb Kehl, sagte aber auch: "Im Umkehrschluss versuchen wir auch, Spieler abzuwerben."

"Es gibt nicht viele Gründe, den BVB zu verlassen"

"Wir haben so einen geilen Klub hier, der sportlich mittlerweile auch sehr attraktiv ist. Es gibt nicht viele Gründe, den BVB zu verlassen", so der 31-fache Nationalspieler. "Es werden sich sicherlich auch viele Spieler darum bewerben, für uns zu spielen."

Zunächst droht aber ein weiterer empfindlicher Abgang: Robert Lewandowski ist seit längerem wechselwillig - nach dem Real-Spiel forcierten seine Berater erneut einen Wechsel.

"Er war wieder mal sehr wertvoll für uns, dafür lieben wir ihn alle", schwärmte Kehl von der Vier-Tore-Gala des 24-Jährigen und sagte zum möglichen Verbleib Lewandowskis im letzten Vertragsjahr: "Ich hoffe es."


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