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Der Wechsel von Freiburgs Kruse nach Gladbach ist nur noch Formsache. Manager Eberl bestätigte, dass man sich einig sei. Zwei Leistungsträger bleiben derweil bei der Borussia.

Mönchengladbach. Der offizielle Wechsel von Max Kruse vom SC Freiburg zu Borussia Mönchengladbach steht kurz vor seinem Abschluss. Gladbachs Manager Max Eberl erklärte, dass man sich einig sei. Auch Freiburgs Sportdirektor Dirk Dufner bestätigte den bevorstehenden Transfer.

 „Wir haben Einigkeit mit dem Spieler und dem SC Freiburg erzielt“, bestätigte Eberl gegenüber Sportradio360. Unterschrieben sei der Vertrag noch nicht, es seien jedoch lediglich noch formelle Dinge zu klären.

Dufner bestätigt Transfer

„Das wird so kommen. Mit Sicherheit”, bestätigte auch SC-Sportdirektor Dirk Dufner im Audi Star Talk bei Sport1: „Unser Ehrgeiz ist es, wieder einen neuen Max Kruse zu finden.” Bereits seit einigen Wochen stand der Wechsel von Kruse nach Gladbach im Raum. Der 25-Jährige hat eine festgeschrieben Ablösesumme von 2,5 Millionen Euro.

Zusätzlich zu Kruse, mit neun Toren und sieben Vorlagen Freiburgs Topscorer, plant Gladbach laut Eberl weitere Investitionen in die Offensive der Fohlen-Elf: „Man kann anhand unserer Entscheidungen Mike Hanke und Igor de Camargo betreffend ablesen, wo wir uns verstärken müssen und welche Spielertypen wir suchen.“



Herrmann und ter Stegen bleiben

De Camargo wurde bereits im Winter zu 1899 Hoffenheim ausgeliehen, der auslaufende Vertrag von Mike Hanke wird nicht verlängert. Ein aussichtsreicher Kandidat sei Robbie Kruse von Fortuna Düsseldorf. „Ein guter, sehr interessanter Spieler“, analysierte Eberl.

Kein Thema sei dagegen ein Abgang der Leistungsträger Patrick Herrmann und Marc-Andre ter Stegen im Sommer: „Wir werden keinen der beiden Spieler in diesem Sommer abgeben.“ Mit Herrmann führe man sogar schon Gespräche, um den bis 2015 laufenden Vertrag vorzeitig zu verlängern.

Internationales Geschäft kein Muss

Für die nächste Saison darf sich Gladbach zudem noch Hoffnungen auf das internationale Geschäft machen: Ein Punkt trennt die Borussia derzeit von einem Europa-League-Rang, vier sind es auf den vierten Platz, der zur Teilnahme an der Champions-League-Qualifikation berechtigt.

Darauf angewiesen sind die Gladbacher allerdings nicht, wie Eberl betonte: „Der finanzielle Rahmen für die kommende Saison steht schon. Wir planen ohne Europapokal-Einnahmen. Wir haben eine gute Basis gelegt und mit ein paar Transfers im kommenden Sommer können wir den Kader richtig verstärken.“

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