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Der desiginierte neue deutsche Meister verfolgt die Situation rund um Vincent Kompany bei ManCity ganz genau. Die Münchener hoffen auf eine günstige Gelegenheit!

Manchester. Der FC Bayern beobachtet ganz genau, wie sich die angeschlagene Beziehung zwischen Coach Roberto Mancini und Kapitän Vincent Kompany bei Manchester City entwickelt. Der belgische Abwehrspieler hatte sich Ende März den Zorn Mancinis zugezogen, als er für sein Land auflief, nachdem er zuvor acht City-Partien verletzungsbedingt pausiert hatte. Die Bayern wissen, dass der 26-Jährige im Grunde ziemlich zufrieden am „Etihad Stadium“ ist. Sollte sich das jedoch ändern, wollen sie ihren Hut in den Ring schmeißen.

Zwei Jahre in der Bundesliga

In Deutschland ist Kompany kein Unbekannter: Er verbrachte zwei Spielzeiten beim Hamburger SV, ehe er sich im Sommer 2008 für eine Ablöse in Höhe von etwa 8,5 Millionen Euro in Richtung Premier League verabschiete. Bemerkenswerterweise war er einst als Ersatz für seinen Landsmann Daniel van Buyten nach Hamburg gelotst worden. Eben jenen van Buyten dürfte er bei einem Wechsel nach München nun aus der Stammelf befördern.

Pep Guardiola wird zur kommenden Saison bei den „Roten“ das Zepter von Jupp Heynckes übernehmen und der spanische Ex-Coach des FC Barcelona gilt seit langer Zeit als großer Fan Kompanys. Einen Vorstoß der FCB-Bosse beim Kapitän des englischen Meisters begrüßte Guardiola ausdrücklich.

Ein Aushängeschild Citys

Bis zu einem möglichen Transfer ist es allerdings noch ganz weiter, steiniger Weg. Kompany ist im Norwesten Englands mittlerweile tief verwurzelt. 2011 heiratete er seine Freundin, die aus Manchester stammt, und er ist zudem an der dortigen Universität eingeschrieben.



Der Belgier identifiziert sich voll und ganz mit dem Langzeit-Projekt der Abu-Dhabi-Gruppe, der City gehört. Innerhalb der Mannschaft ist er höchst anerkannt und gilt auch als Bindeglied zwischen Spielern und Trainerstab.

Nachdem er im vergangenen Juli einen neuen Sechs-Jahres-Vertrag beim damals frischgebackenen Champion unterzeichnet hatte, sagte er: „Manchester City ist ein Projekt, dass nicht nur ein Projekt der Besitzer ist, sondern auch aller Menschen, die bei diesem Klub beschäftigt sind. Es ist auch mein Projekt. Ich war von Anfang an dabei und habe miterlebt, wie der Verein sich komplett verändert hat. Ich habe das Gefühl, dass ich dazu meinen Beitrag geleistet habe. Zu wissen, dass ich weitere sechs Jahre bei City bleiben darf, ist ein gutes Gefühl. Es ist eine Auszeichnung, dass der Klub eine solche hohe Meinung von mir hat.“

Der FC Barcelona, Guardiolas ehemaliger Verein, wurde in der Vergangenheit ebenfalls mit Kompany in Verbindung gebracht. Sollte der Innenverteidiger tatsächlich auf den Markt kommen, wird der Tabellenführer der Primera Division mit großer Wahrscheinlichkeit ins Rennen um ihn einsteigen.

EURE MEINUNG: Wäre Kompany einer für den FCB? Haltet Ihr einen Transfer an die Säbener Straße für möglich?

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