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Der Ex-Bundesligastar Giovane Elber setzt im Bayern-Sturm auf Gomez und Mandzukic, weiß aber auch um die Schnelllebigkeit des Geschäfts.

München. Giovane Elber, ehemaliger Bundesligaprofi vom FC Bayern München, ist überzeugt, dass Mario Gomez sich beim Rekordmeister auf absehbare Zeit durchsetzen wird, einen Robert Lewandowski brauche man an der Isar nicht, so der Brasilianer.

Elber: Gomez bleibt

In der AZ sagt er: „Ich glaube nicht, dass Mario an einen Wechsel denkt. Im Gegenteil: Er ist schon lange in der Bundesliga und weiß wie der Hase läuft. Wenn er weiter so regelmäßig trifft und nicht locker lässt, ist er bald wieder Stammspieler.“

Lewandowski überflüssig?

Mit Mario Mandzukic, Mario Gomez und Claudio Pizzaro hat der FC Bayern bereits drei anerkannte Sturmgrößen in seinen Reihen. Trotzdem halten sich die Gerüchte um einen Wechsel von Robert Lewandoswki im Sommer hartnäckig. Dass der Pole kommt, glaubt Elber nicht: „Ich sage nein. Bayern braucht Lewandowski nicht. Ich würde weiter auf Mandzukic und Gomez setzen! Aber im Fußball-Geschäft geht's oft sehr schnell: Wer heute gut ist, ist übermorgen vielleicht schon unbrauchbar und muss weg“, erklärte Elber.

Gomez und Mandzukic sieht der Brasilianer auf einem Level: „Mandzukic hat den Vorteil, dass man mit ihm auch mal Doppelpass spielen kann. Gomez ist nicht so stark im Eins-gegen-Eins, braucht für sein Spiel die richtigen Vorlagen.“
Doch eine Sache sei eindeutig beim Nationalstürmer: „Tore sprechen ihre eigene Sprache.“

Trost für „Piza“

Auch für seinen ehemaligen Weggefährten Claudio Pizzaro hat Elber ein paar aufmunternde Worte übrig: „Er hat sich sicher mehr erhofft, als nur dritte Wahl zu sein. ... Vielleicht schießt er ja noch ein paar Jokertore, wird so zum Helden, ich wünsche es ihm.“

Dante und die Selecao

Mit der Entwicklung seines Landsmannes Dante zeigt sich Elber sehr zufrieden. Der Innenverteidiger des FC Bayern feierte ein gelungenes Debüt für die Selecao gegen England. „Man hat gesehen, was er drauf hat. ... - sein Werdegang ist herausragend“ so Elber weiter.

Dagegen sieht der 40-jährige die brasilianische Nationalmannschaft noch mit viel Luft nach oben: „Bis jetzt haben wir keine gute Mannschaft. ... Die Einzelspieler sind gut, aber wir sind noch kein Team wie Deutschland oder Spanien.“

Im Freundschaftsspiel am Donnerstag gegen Italien haben Dante und die Selecao die nächste Möglichkeit, sich für die WM im eigenen Land weiterzuentwicklen.


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