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Da der Abwehrmann nur sporadisch ran darf, sieht er in der Mainmetropole keine Zukunft über den Sommer hinaus. Nach Wolfsburg, zu seinem Stammverein, will er aber nicht zurück.

Frankfurt. Innenverteidiger Marco Russ ist unglücklich mit seiner Rolle als Ergänzungsspieler bei Bundesligist Eintracht Frankfurt. Der 27-Jährige, der erst im Winter auf Leihbasis vom VfL Wolfsburg an den Main gewechselt war, denkt daher bereits wieder an einen Weggang.

„Ich kann nicht zufrieden sein“

„Ich bin Profi und sehe ja, dass ich hier bis jetzt nicht oft zum Einsatz kam. Mit der Situation kann ich nicht zufrieden sein. Da mache ich mir schon Gedanken, wie es für mich weiter geht“, erklärte Russ der Bild.
VEH GESTEHT JUGENDSÜNDEN

Nur in der ersten Rückrundenpartie bei Bayer Leverkusen stand der Abwehrspieler über die kompletten 90 Minuten auf dem Feld, da Konkurrent Bamba Anderson verletzt fehlte. Es folgten noch zwei Kurzeinsätze mit insgesamt nur sechs Minuten Spielzeit.

Aktuell ist Russ nur der dritte Mann in der Eintracht-Innenverteidigung, der nur dann zum Zug kommt, wenn Anderson oder Carlos Zambrano gesperrt oder verletzt sind.

Das reicht Russ nicht: „Ich will mit Leistung überzeugen und nicht davon profitieren, dass einer ausfällt. Dafür gebe ich bis zuletzt alles.“

Kein Interesse an VfL-Rückkehr

Bis zum Saisonende ist er nach Frankfurt ausgeliehen. Dass die Eintracht die Kaufoption zieht, kann sich der Abwehrmann nicht vorstellen. „Deshalb muss ich mich bald mit meinem Berater zusammensetzen und über die Zukunft sprechen“, so Russ.

Nach Wolfsburg, wo das Frankfurter Eigengewächs, das von der Jugend an bis 2011 für die Eintracht spielte, noch einen Vertrag bis 2014 besitzt, will er nicht zurück.

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