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Sein Transfer überraschte im September die Fußball-Welt. Nun erklärte der Brasilianer, dass die Finanzen beim Wechsel eine große Rolle gespielt haben.

Sankt Petersburg. Im Sommer wechselte der von vielen internationalen Topklubs umworbene Brasilianer Hulk überraschend vom FC Porto zu Zenit St. Petersburg. Ausschlaggebend war dabei auch das finanzielle Angebot der Russen.

Angebote aus England und Spanien

„Ich werde nicht lügen. Die Leute wissen, dass ich ein Fußballer bin und ich musste den Moment, als Zenit mir ein solch finanzielles Angebot unterbreitet hatte, ergreifen“, gestand der Angreifer gegenüber Euronews.

Dies sei jedoch nicht der einzige Grund gewesen, betonte der 26-Jährige: „Ich wollte neue Ziele erreichen und es sollte in einer anderen Liga sein, da ich in Portugal bereits alles gewonnen hatte.“

Dabei gingen bei seinem Berater auch Angebote aus England, Spanien und Italien ein, es kam jedoch „nie zu einer Einigung“. Vor allem der FC Chelsea soll höchst interessiert gewesen sein.

Schwerer Start bei Zenit

Bei Zenit angekommen, bekam der für 55 Millionen Euro transferierte Hulk jedoch schnell Gegenwind zu spüren. „Es gibt einige Spieler, die mir gegenüber jeglichen Respekt vermissen ließen. Es wurden einige Sachen in der Öffentlichkeit gesagt, die man in Interviews nicht hätte sagen sollen“, schilderte der 18-fache Nationalspieler die Probleme.

 „Die anderen Spieler begannen, über mich zu urteilen, ohne mich überhaupt zu kennen. Sie dachten, ich wollte der Star des Teams sein“, so Hulk weiter. Dem sei jedoch nicht so, betonte der Brasilianer. Vielmehr wolle er „helfen und von anderen unterstützt werden“.

Für die Zukunft verspricht sich Hulk, dem in 16 Spielen für Zenit erst vier Treffer gelangen, Besserung: „Ich bin mir sicher, dass es so kommen wird.“

Die erste Gelegenheit, dies zu zeigen, haben Hulk und Co. bereits am Donnerstag, wenn man im Rahmen des Sechzehntelfinales der Europa League den FC Liverpool empfängt.


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