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Anzhis Sportdirektor hält QPR für verrückt, Neuzugang Christopher Samba das hohe Gehalt weiterzuzahlen. Derweil hofft er schon auf eine Rückkehr.

Makhachkala. German Tkachenko, Sportdirektor von Anzhi Makhachkala, unterstellt den akut abstiegsbedrohten Queens Park Rangers Transferwahnsinn. Er könne nicht nachvollziehen, dass das Tabellenschlusslicht der Premier League das Gehalt von Neuverpflichtung Christopher Samba zu zahlen bereit ist.

Der ehemalige Hertha- und Blackburn-Verteidiger wechselte im Januar zurück nach England und soll das Team von Coach Harry Redknapp zusammen mit weiteren Wintereinkäufen wie Loic Remy vor dem Abstieg bewahren. QPR überwies für den 28-Jährigen 14,5 Millionen Euro nach Russland.

„Verdient bei QPR genauso viel“

Zwar erklärte Redknapp, der kongolesische Innenverteidiger würde Gehaltseinbußen in Kauf nehmen, doch Tkachenko dementiert gegenüber dem russischen Sportportal sports.ru: „Bei QPR verdient er fast genauso viel wie bei Anzhi. Meiner Meinung nach haben sie den Verstand verloren.“

Zum Wechsel von Samba, der knapp ein Jahr bei Anzhi unter Vertrag stand, sagte Tkachenko: „Als sie einwilligten, die Ablösesumme zu bezahlen, weinten wir. Er weinte auch.“

„Einer der fünf besten Verteidiger Europas“

Als Grund für den Transfer gibt der Anzhi-Sportdirektor Sicherheitsbedenken von Christopher Samba und seiner Familie an. Makhachkala liegt in Dagestan, einer russischen Krisenregion.

Sportlich und menschlich habe es aber gepasst: „Er war ein Typ, der jeden von uns geliebt hat. Nebenbei ist er ein ausgezeichneter Verteidiger. Ich denke, er ist einer der fünf besten Verteidiger, die derzeit in Europa spielen.“

Samba habe nicht auf einen Wechsel gedrängt und sich beim kommenden Europa-League-Gegner von Hannover 96 wohl gefühlt. Deswegen hofft Tkachenko: „Wenn wir Erfolg haben und in der Champions League spielen sollen, erträume ich mir, dass Samba wieder ein Spieler von Anzhi sein wird.“

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