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Dortmunds Trainer Jürgen Klopp ist erfreut über das Interesse des FC Chelsea, aber er will bei Borussia Dortmund bleiben.

Dortmund. Borussia Dortmunds Trainer Jürgen Klopp erteilt dem FC Chelsea eine klare Absage zu den Wechselgerüchten um seine Person. Der Londoner Verein und Geldgeber Roman Abramowitsch zeigten sich zuletzt sehr interessiert an einer Verpflichtung des Dortmunder Erfolgstrainers.

Vertrag bis 2016

In einem Interview mit dem London Evening Standard sagte Klopp: „Ich habe hier einen Vertrag bis 2016. Ich habe über 20 Mal gesagt, dass ich definitiv auch bis 2016 bleibe. Jeder denkt, dass ich das nur so sage und ich sofort gehen würde, wenn ein Verein wie Chelsea oder Real Madrid auf mich zukommt. Das kann ich nicht ändern, aber sie werden es sehen.“

Das Geld ist nicht entscheidend

Auch eine mögliche Gehaltssteigerung lässt Klopp unberührt: „Ich denke nicht, dass mich dieses Argument überzeugen könnte. Ich hatte diese Situation bereits in Mainz. Es geht mir nicht ums Geld. Ich habe genügend, um dreimal täglich etwas zu essen. Es ist eine große Ehre, aber derzeit bin ich nicht auf dem Markt, habt Verständnis“, äußerte der Trainer.

Zudem verwies Klopp auf seine Vergangenheit bei Mainz 05: „Ich war vor Dortmund sieben Jahre Trainer in Mainz. Jedes Jahr hätte ich zu einem Bundesligisten wechseln können, aber ich habe abgelehnt, ich habe einen Vertrag, ich werde bleiben. Ich genieße meine Arbeit hier in Dortmund. Es ist ein großartiger Verein, eine großartige Stadt, alles ist gut.“

Zorc: „Keine Chance bis 2016“

Auch Sportdirektor Michael Zorc und der Vorstandsvorsitzende Hans-Joachim Watzke bezogen eine klare Position zu den Abwerbungsversuchen der Engländer: „Es ist den Anruf nicht wert. Da besteht überhaupt keine Chance, nicht bis 2016“, sagte Zorc.

Watzke fand noch deutlichere Worte und erklärte: „Abramowitsch braucht einen Trainer wie Mourinho, weil er sehr stark ist und seinen Kopf durchsetzt. Ich denke, er [Abramowitsch] hat keine Chance, Jürgen zu verpflichten, niemals. Jürgen ist sehr intelligent und weiß, dass es nicht funktionieren würde.“

Hintergrund ist die anhaltende Spekulation englischer Medien über einen Nachfolger von Interimstrainer Rafael Benitez beim FC Chelsea. Nachdem der erste Wunschkandidat Pep Guardiola beim FC Bayern München unterschrieben hatte, wurde Jürgen Klopp immer wieder als Nachfolger in Gespräch gebracht.

Nach den deutlichen Aussagen der Dortmunder scheint es so, dass sich Chelsea auf andere Kandidaten konzentrieren muss. Der Zeitung zufolge sind diese möglichen Bewerber Jose Mourinho, David Moyes, Gianfranco Zola, Gustavo Poyet, Michael Laudrup, Diego Simeone und Antonio Conte.

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